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„Christoph Europa 5“ fliegt nun auch nachts in Dänemark

27.08.2025, 11:46 Uhr

Foto: DRF-Luftrettung

Hubschrauber verkürzt Transportzeiten deutlich


Der in Niebüll stationierte Rettungshubschrauber „Christoph Europa 5“ kann seit Juni auch nachts für Einsätze im benachbarten Dänemark alarmiert werden. Grundlage dafür sind neue Vereinbarungen zwischen der Region Syddanmark und der DRF-Luftrettung. Damit wird die seit 2005 bestehende grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Luftrettung weiter ausgebaut. Mit der Erweiterung auf nächtliche Einsätze ist der Hubschrauber nun rund um die Uhr auch jenseits der Grenze verfügbar. Die Alarmierung läuft über die Leitstelle AMK Odense, die bei Bedarf die Verfügbarkeit von „Christoph Europa 5“ bei der Kooperativen Regionalleitstelle Nord (KRLS) in Harrislee anfragt. Von dort erhält das Hubschrauberteam die Einsatzdaten.

Im Juli wurde der Helikopter zum ersten nächtlichen Einsatz ins Nachbarland östlich der Stadt Apenrade gerufen. Bei der deutsch-dänischen Zusammenarbeit ist es üblich, dass die medizinischen Übergaben in englischer Sprache stattfinden. Für Notfälle steht an Bord u.a. eine mechanische Reanimationshilfe bereit, die auch während des Fluges eingesetzt werden kann, um eine effektive Thoraxkompression ermöglichen zu können. Der Transport in die Universitätsklinik Odense erfolgte im Rettungshubschrauber innerhalb von 23 min, während ein bodengebundener Transport schätzungsweise mehr als 100 min in Anspruch genommen hätte.

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