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Cottbus plant Rekommunalisierung

25.06.2011, 12:24 Uhr

Foto: ILS Lausitz

Europaweite Ausschreibung zu unsicher

In Cottbus will die Stadt den Rettungsdienst ab 2012 offenbar in die eigenen Hände nehmen und damit dem Beispiel mehrerer brandenburgischer Kommunen folgen. Bislang hatten Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) und Deutsches Rotes Kreuz (DRK) die Aufgabe erledigt. Als Begründung für diesen Schritt gab der Chef der Cottbuser Feuerwehrleitstelle gegenüber der Presse an, die sonst notwendige europaweite Ausschreibung zur Neuvergabe des Rettungsdienstes berge zu große Unsicherheiten.

Die Zusammenarbeit mit den bewährten Partnern einfach so zu verlängern, werde leider durch die Gesetzeslage ausgeschlossen. Das Rettungsdienstpersonal von JUH und DRK soll komplett übernommen werden. „Für unsere Mitarbeiter ist das sicherlich die beste Lösung, wenngleich wir gerne weiter den Rettungsdienst übernommen hätten“, wurde Johanniter-Regionalvorstand Matthias Rudolph von der Presse zitiert. Er hoffe zudem, dass die künftig hauptamtlich bei der Stadt arbeitenden Rettungsassistenten seiner Organisation ehrenamtlich weiter zur Verfügung stünden: „Wir brauchen sie für die Ausbildung, den Sanitätsdienst und den Katastrophenschutz.“ (POG)

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