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Crashtest prüft Insassensicherheit von Rettungskräften

07.07.2026, 13:35 Uhr

Foto: R.-D. Erbe

Auch Gurtsystem für stehende Personen untersucht


In der vergangenen Woche wurde von Studierenden der Studiengangs Future Automotiv Technology der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW) auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tegel ein Crashtest mit einem RTW durchgeführt. Das Einsatzfahrzeug (Modell Schleswig-Holstein) fuhr dabei von hinten auf ein stehendes Lösch- und Hilfeleistungsfahrzeug (LHF) der Berliner Feuerwehr auf. Der Aufprall erfolgte mit vollständiger Überdeckung auf die am Heck montierte Schlauchhaspel.

Im RTW wurden verschiedene Rückhaltesysteme eingesetzt, darunter auch der aktuelle Prototyp eines Gurtsystems für stehende Rettungskräfte. Zudem wurde der Einfluss von modernen Systemen mit Gurtstraffer und Gurtkraftbegrenzern geprüft, die in Pkw bereits Standard sind, im Patientenraum eines RTW aber bisher nicht eingesetzt werden. Mit dem Crashtest soll untersucht werden, wie sich diese Systeme auf die Bewegung und Belastung der Insassen während eines Unfalls auswirken. Zusätzlich wurde die Gefährdung von unangeschnallten, rückwärtsgewandt im LHF sitzenden Insassen bei einem Heckaufprall untersucht.

Der Test wurde vom Lehr- und Forschungsgebiet Fahrzeugsicherheit, Unfallforschung, Gesamtfahrzeugsimulation unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Darius Friedemann durchgeführt. Ein besonderer Schwerpunkt des Studiengangs ist die Sicherheit von Feuerwehrfahrzeugen und Rettungskräften. Alle Ergebnisse und die Videos vom Versuch werden nach Auswertung auf der Homepage und dem YouTube-Kanal der HTW veröffentlicht.

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