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DLR plant Katastrophenschutzübung im Ahrtal

05.08.2025, 14:23 Uhr

Foto: DLR

Groß angelegte Übung soll im Juni 2026 stattfinden


Im Rahmen des Forschungsprojekts RESITEK plant das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) eine groß angelegte Übung im Zivil- und Katastrophenschutz, die im Juni 2026 im Ahrtal stattfinden soll. Dafür trafen sich in dieser Woche Vertreter des Landkreises Ahrweiler, örtliche Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) sowie das BRK und das DLR, um mögliche Standorte und Abläufe zu besprechen.

Ziel des Projektes ist es, neue Technologien zur Lageerkundung und Koordination im Katastrophenfall zu erproben. Dazu gehören u.a. Satellitenbilder, Drohnen und robotische Systeme zur Überwachung kritischer Infrastrukturen. Die Daten werden in einem Lagebild des Zentrums für satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) gebündelt, um Einsatzkräfte schnell und umfassend zu informieren. Die Übung soll zeigen, wie technische Innovationen bestehende Systeme im Ernstfall unterstützen können. Beteiligt sind 17 DLR-Institute, Vertreter des DRK auf Landes-, Kreis- und Ortsverbandsebene sowie das BRK. Auch der Landkreis Ahrweiler unterstützt das Vorhaben aktiv.

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