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DLRG verzeichnet Mitgliederrekord und mehr Retternachwuchs

15.05.2026, 08:37 Uhr

Foto: L. Weiß/DLRG

Jahresbilanz offenbart steigendes Interesse


Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) hat am 13. Mai in Bremen ihre Bilanz für das vergangene Jahr vorgestellt. 2025 haben Rettungsschwimmer 1.154 Menschen das Leben gerettet, davon über 700-mal direkt im Wasser. Bundesweit engagierten sich mehr als 51.000 ehrenamtliche Helfer. Insgesamt verbrachten die Retter knapp 2,6 Mio. Stunden ihrer Freizeit im Einsatz an Badestränden, Flüssen und in Schwimmbädern. In dieser Zeit leisteten sie rund 44.000 Menschen unmittelbar Hilfe. In knapp 4.000 weiteren Einsätzen sicherten sie Sachwerte, retteten Tiere und verhinderten Umweltgefahren.

Des Weiteren erwarben 10.239 Jungen und Mädchen das Juniorretterabzeichen, mit dem Kinder ab zehn Jahren in die Ausbildung zum Rettungsschwimmer starten. Erstmals wurden dabei über 10.000 erfolgreiche Prüfungen abgenommen. Ab 14 Jahren können Jugendliche das Rettungsschwimmabzeichen in Silber erwerben, das für die Badeaufsicht qualifiziert – eingesetzt werden dürfen sie dort jedoch erst ab dem 16. Lebensjahr. Bis dahin sammeln sie viele Erfahrungen in den Jugendeinsatzteams, deren Beliebtheit seit Jahren wächst. Im vergangenen Jahr nahmen über 8.900 junge Mitglieder an der Ausbildung in den Teams teil. Rund 40.825 Personen legten das für die Tätigkeit als Rettungsschwimmer erforderliche Rettungsschwimmabzeichen Silber ab, mehr als im Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre (38.362). Mit bestandener Prüfung können sie sich ehrenamtlich in der Badeaufsicht engagieren oder auch beruflich als Rettungsschwimmer arbeiten.

Die DLRG bietet Kindern nach der Schwimmausbildung mit dem Rettungssport eine weitere Freizeitmöglichkeit. Rund 50.000 Mitglieder nahmen im vergangenen Jahr an Wettkämpfen teil – von der Ortsebene bis zu Deutschen Meisterschaften. Die besten Athleten starteten international, u.a. bei den Europameisterschaften in Polen und den World Games in China, wo das deutsche Team mit 14 Medaillen maßgeblich zu Rang zwei in der Nationenwertung beitrug.

Für viele junge Rettungsschwimmer ist der Einsatz an den DLRG Stationen an Nord  und Ostsee besonders attraktiv. Von Mai bis September leisteten über 7.000 Einsatzkräfte rund 590.000 Wachstunden an etwa 100 bewachten Badestellen. In der Hauptferienzeit waren zwischen Borkum und Usedom zeitgleich fast 850 Rettungsschwimmer im Einsatz.

Ende 2025 zählte die DLRG 642.082 Mitglieder – ein neuer Höchststand und ein Plus von 2,34% gegenüber dem Vorjahr. 49% der Mitglieder sind Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre.

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