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DRF-Luftrettung wird Mitglied beim Bundesverband der Patientenfürsprecher

14.11.2025, 09:58 Uhr

Foto: DRF-Luftrettung

Stärkung der Patientenversorgung


Die DRF-Luftrettung ist dem Bundesverband der Patientenfürsprecher in Krankenhäusern (BPiK e.V.) beigetreten. Damit ist sie die erste Luftrettungsorganisation Deutschlands, die als institutionelles Mitglied aufgenommen wurde. Ziel des Beitritts sei es, die Patientenversorgung und -sicherheit weiter zu verbessern.

Bereits Ende 2024 hatte die DRF-Luftrettung einen Patientenfürsprecher eingeführt. Dieser fungiert als zentrale Anlaufstelle für Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörige nach einem Einsatz. Dort können Hinweise, Lob, Kritik und Konflikte vertraulich kommuniziert werden, um so Verbesserungen anzustoßen. Mit dem Eintritt in den Verband erweitert die DRF-Luftrettung ihre Patientenfürsprache: Der BPiK e.V. bietet unter anderem eine Plattform für den Austausch mit Patientenfürsprechern aus Kliniken und Sozialverbänden.

Grund für die Optimierung der Patientenversorgung sei auch der Aktionsplan der WHO, der die Patientensicherheit als zentrale Priorität fordert. Hierbei setzt die DRF-Luftrettung neben der Einführung des Fürsprechers u.a. auch auf Patientenbefragungen, die Verbesserungsprozesse anstoßen sollen. So ergab die erste Befragung im Jahr 2024, dass z.B.  4 % der Teilnehmenden die Temperatur während der Versorgung als zu kalt empfanden. Künftig solle deshalb noch stärker auf den Einsatz von Wärmedecken der neusten Generation gesetzt werden. Eine zweite Befragung werde aktuell bei der DRF-Luftrettung noch vorbereitet. 

Stumpf + Kossendey Verlag, 2025
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