Die Bergretter blicken auf ein intensives Jahr mit insgesamt 2.502 Einsätzen in verschiedenen Tätigkeitsbereichen und über 102.000 geleisteten Stunden zurück. 1.259 engagierte Angehörige der DRK-Bergwacht Württemberg absolvierten im vergangenen Jahr 102.470 ehrenamtliche Personenstunden. Insgesamt investierten die Einsatzkräfte 4.333 h in ihrer Freizeit in den aktiven Bergrettungsdienst und 706 h während der regulären Arbeitszeit.
Besonders die Rettung in schwer zugänglichem und unwegsamem Gelände prägte das Einsatzgeschehen: 471Alarmierungen verzeichnete die Bergwacht im Jahr 2024, allein im ersten Halbjahr 2025 bereits 259 weitere. Die Spitzenreiter unter den Einsatzursachen spiegelten den Wandel im Freizeitverhalten wider. So waren Wanderunfälle (78), Erste-Hilfe-Leistungen (51) und Mountainbike-Unfälle (31) führend. Zu weiteren Alarmierungsgründen zählten:
- internistische Notfälle (25)
- Kletter- (8) und Flugunfälle (17)
- Suchaktionen (17)
- Arbeitsunfälle (11), insbesondere bei Waldarbeiten
- Verkehrsunfälle (11)
- Tierrettungen (7) und technische Hilfeleistungen (10)
- trotz Schneemangels: 5 Wintersportunfälle
- Windenrettungen der Rettungsspezialisten Hubschrauber (3)
- Einsätze als Helfer vor Ort (92)
- abgebrochene Einsätze bzw. Fehleinsätze (68).
Die DRK-Bergwacht Württemberg ist nicht nur im Rettungsdienst aktiv. Als anerkannte Naturschutzorganisation leisteten die Mitglieder 264 Einsätze mit 3.154 h im Naturschutz, in der Landschaftspflege und im Umweltschutz. Außerdem wurden 28.387 h in Aus- und Weiterbildung investiert. Weitere Schwerpunkte waren die Jugendarbeit (15.586 h) sowie Tätigkeiten im Rahmen von Bereitschafts-, Arbeits- und Hüttendiensten, Verwaltung und Kameradschaftspflege (30.878 h).

