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DRK-Rettungsdienst Mittelhessen und HSD Hochschule Döpfer gehen gemeinsame Wege

08.06.2026, 13:48 Uhr

J. Dapper (Geschäftsführer DRK-Rettungsdienst Mittelhessen), S. Steier (Partnermanagement HSD), Prof. T. Hofmann (Rettungswissenschaften HSD) und J. Orendt (Betriebsleiter DRK-Rettungsdienst Mittelhessen) (Foto: HSD)

Verzahnung von Wissenschaft und Praxis


Die Kooperation zwischen der HSD Hochschule Döpfer (HSD) und dem DRK Rettungsdienst Mittelhessen verfolgt das Ziel, praxisorientierte Ausbildung zu stärken und den Rettungsdienst mithilfe aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse weiterzuentwickeln. Im Mittelpunkt steht die enge Verbindung von akademischer Qualifizierung und beruflicher Tätigkeit im Rettungsdienst. Studierende sollen einen fundierten Zugang zu aktuellen Herausforderungen, Strukturen und Entwicklungen im Rettungswesen erhalten, während Lehr- und Praxisansätze gemeinsam vorangebracht werden. Ein wesentlicher Beweggrund für das Engagement des DRK Rettungsdienstes Mittelhessen in der Akademisierung liegt in den sich verändernden Anforderungen der Notfallversorgung, die neue Kompetenzprofile verlangen und die Weiterentwicklung des Gesamtsystems vorantreiben.

Der Bachelorstudiengang Rettungswissenschaften an der HSD bereitet Studierende gezielt auf komplexe Aufgaben im Rettungsdienst vor. Neben medizinischen und organisatorischen Grundlagen vermittelt das Studium wissenschaftliche Kompetenzen, um Prozesse im Rettungswesen evidenzbasiert weiterzuentwickeln und aktiv zur Professionalisierung des Berufsfeldes beizutragen.

Für die Zukunft sind gemeinsame Projekte, fachlicher Austausch sowie die Mitwirkung an praxisorientierten Lehrformaten geplant. Außerdem sollen aktuelle Entwicklungen im Rettungsdienst wissenschaftlich begleitet und reflektiert werden. Die Mitarbeitenden des DRK-Rettungsdienstes Mittelhessen erhalten zudem vergünstigt Zugang zu allen Studienangeboten und Zertifikatskursen der HSD. Auf dieser Basis können sie künftig auch berufsbegleitend den Bachelorstudiengang „Medizinpädagogik“ sowie den Masterstudiengang „Angewandte Psychologie“ absolvieren; Letzterer ist auch ohne vorheriges Psychologiestudium zugänglich.

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