Beim diesjährigen Helfertag des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) in Durach im Oberallgäu haben sich mehr als 250 Helferinnen und Helfer aus unterschiedlichen Bereichen getroffen. Die Veranstaltung diente vor allem der Fortbildung, dem fachlichen Austausch sowie der Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Haupt- und Ehrenamt. Über 35 Referentinnen und Referenten gestalteten das Programm. Teilgenommen haben Kräfte aus den BRK-Bereitschaften, der Wasserwacht, dem Jugendrotkreuz und der Bergwacht sowie Mitarbeitende sozialer Einrichtungen wie Kleiderladen, Wärmestube und Tafel. Ziel war es, die bereichsübergreifende Vernetzung zu fördern und gemeinsame Abläufe zu stärken.
Ein Schwerpunkt lag auf einer groß angelegten Sichtungsübung des Bayerischen Zentrums für besondere Einsatzlagen. Dabei wurden realistische Szenarien, etwa im Kontext von Amoklagen, trainiert. Die Übung verdeutlichte die Bedeutung abgestimmter Prozesse und einer funktionierenden Kommunikation im Einsatzfall. Ergänzend fanden praxisnahe Schulungen statt, darunter Trainings zum Umgang mit aggressiven Personen unter Anleitung eines polizeilichen Einsatztrainers. Weitere Vorträge beleuchteten internationale Hilfseinsätze sowie die Rolle des Roten Kreuzes in Krisenregionen. Auch spezialisierte Einheiten wie Luftrettung, Medical Task Force, Bergwacht und Rettungshundestaffel präsentierten ihre Arbeit und Fähigkeiten.

