Die Deutsche Gesellschaft für Katastrophenmedizin e.V. (DGKM) und das Deutsche Komitee Katastrophenvorsorge (DKKV) haben am 28. April 2026 eine gemeinsame Vereinbarung geschlossen. Damit sollen der Bevölkerungsschutz sowie die Katastrophenvorsorge und -medizin in Deutschland künftig enger verzahnt und dauerhaft gestärkt werden.
Beide Organisationen wollen ihre Expertise angesichts zunehmender Herausforderungen – von Extremwetter über Pandemien bis zu geopolitischen Krisen – stärker bündeln. Im Fokus stehen ein intensiver wissenschaftlicher Austausch, gemeinsame Projekte, neue Formate der Aus‑ und Weiterbildung sowie eine breitere politische und gesellschaftliche Vernetzung. Ein besonderer Schwerpunkt soll auf zwei zentralen Zukunftsthemen liegen: der Helfergleichstellung im Katastrophenschutz sowie der Stärkung der Resilienz der Bevölkerung, insbesondere mit Blick auf vulnerable Gruppen wie etwa Kinder.
Die DGKM und DKKV luden als erstes sichtbares Ergebnis ihrer Kooperation zu einem gemeinsamen Online‑Vortragsabend am 19. Mai 2026 ein. Die Veranstaltung befasste sich damit, wie freiwillige Helfer im Katastrophenschutz künftig besser abgesichert und gleichgestellt werden könnten. Dabei wurden rechtliche, wissenschaftliche, politische und praktische Aspekte diskutiert.
Die langfristig angelegte Kooperation von DGKM und DKKV zielt darauf ab, den Bevölkerungsschutz resilienter zu machen. Eine gemeinsame Arbeitsstruktur soll künftig Projekte koordinieren, Wissen vernetzen und Impulse für Forschung, Praxis und Politik setzen.

