
Frank Ihle (Geschäftsführer Boy&Partner), Dr. Tamara Zieschang (Innenministerin Sachsen-Anhalt), Dr. Bruno Most (Generalarzt, Kommandeur Kommando Sanitätsdienstliche Einsatzunterstützung, Weißenfels), Götz Ulrich (Landrat), Dr. Ariane Körner (stellv. Landrätin, zuständige Dezernentin), Gerald Eichler (Systemverantwortlicher Amt für Bevölkerungsschutz), Frank Schröder (Amtsleiter Amt für Bevölkerungsschutz), Tobias Altstaedt (Sachgebietsleiter Brandschutz/ILS/GAZ), David Abram (Leiter ILS), Silvio Suchy (Kreisbrandmeister), Stefan Gründner (Sachbearbeiter Bauamt/SG Hochbau), Matthias Hold (komm. Amtsleiter Bauamt) (v.l.) (Foto: Pressestelle Burgenlandkreis)
Nach rund 19 Monaten Bauzeit wurde am 19. Januar 2026 die neue Integrierte Leitstelle des Burgenlandkreises feierlich eröffnet. Landrat Götz Ulrich, Sachsen-Anhalts Innenministerin Dr. Tamara Zieschang sowie Generalarzt Dr. Bruno Most nahmen die Einweihung gemeinsam vor. Der Umzug aus dem Landratsamt in Naumburg in die neuen Räumlichkeiten sei bereits am 13. Januar 2026 erfolgt und reibungslos verlaufen.
Der Neubau im Gewerbegebiet Schönburg bildet den ersten Baustein eines Gefahrenabwehrzentrums des Burgenlandkreises. Dieses soll künftig neben der Integrierten Leitstelle auch die Feuerwehrtechnische Zentrale, die Katastrophenschutzbasis, das Amt für Bevölkerungsschutz sowie das Kreisausbildungszentrum der Feuerwehren beherbergen. Der 4,8-Mio.-Euro-Bau verfüge über spezielle technische Vorkehrungen und Sicherungsmaßnahmen, die den Betrieb auch im Katastrophenfall ohne Strom- oder Wasserversorgung ermöglichen. Als nächster Schritt sei im März 2026 die Eröffnung der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) geplant. Sie werde künftig für die Wartung und Instandhaltung der feuerwehrtechnischen Geräte aller Feuerwehren im Landkreis verantwortlich sein.
Darüber hinaus wird die Leitstelle Teil eines technischen Leitstellenverbundes für Rettungsdienst, Feuerwehr und Katastrophenschutz. Ab 2026 sollen dadurch die Leitstellen des Burgenlandkreises, des Saalekreises und des Landkreises Mansfeld-Südharz miteinander vernetzt werden. Hierdurch sollen eine kreisübergreifende Notrufannahme und -bearbeitung, gemeinsame Aus- und Fortbildungen sowie die gemeinsame Bewältigung von Großereignissen möglich werden. Eine entsprechende Vereinbarung war bereits 2021 unterzeichnet worden. Ziel sei es, die Notrufabwicklung zu verbessern und die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten.
