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Kommt ein Defi geflogen

26.08.2013, 09:28 Uhr

Fotos: Definetz e.V.

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Drohne kann AED-Gerät abwerfen oder absetzen

Ein neuartiges Rettungssystem für den Fall des plötzlichen Herztodes wurde am 23. August 2013 im Golfclub Teutoburger Wald in Halle vorgestellt. Der gemeinnützige Verein Definetz und das Bielefelder Technologieunternehmen Height-Tech führten den Prototypen einer Drohne vor, die im Ernstfall GPS-gesteuert automatisch einen Patienten erreichen und dort wahlweise landen oder einen Defibrillator absetzen kann. Der Defikopter wird per Smartphone-App aktiviert.

Die Vertreter von Definetz und der die Entwicklung tragenden Unternehmen Height Tech GmbH und Schiller erläuterten das Prinzip des Fluggeräts, das einen Radius von 10 km abdecken kann und mit bis zu 70 km/h bei nahezu allen Witterungsverhältnissen einsatzbereit ist. Friedrich Nölle, Schriftführer bei Definetz, hatte die Idee zu diesem System und fand im Bielefelder Unternehmer Joseph Metz und dem Schweizer Defibrillatorhersteller Schiller Unterstützer dafür: „Bei einer Idee für ein Rettungssystem, das ungehindert durch Staus, verschlossene Schranken oder Umleitungen zum Ziel kommt, kam bei allen Beteilgten Tatendrang auf, und so dauerte es nur drei Monate, bis der Prototyp des Defikopters heute vorgestellt werden konnte.“

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