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Kreis Unna kündigt Verträge mit Reinoldus Rettungsdienst

27.03.2026, 13:44 Uhr

Foto: Reinoldus Rettungsdienst/Archiv

DRK übernimmt zwei RTW und sechs KTW


Die Kreisverwaltung Unna hat die Verträge mit der Reinoldus Rettungsdienst gGmbH kurzfristig außerordentlich gekündigt. Das im Insolvenzverfahren befindliche Unternehmen konnte nach Angaben der Rettungsdienstbehörde des Kreises Zweifel an der Sicherheit und Leistungsfähigkeit des Betriebes nicht ausräumen. Um Störungen im Rettungsdienstbetrieb auszuschließen, hat sich die Kreisverwaltung daher für eine außerordentliche Kündigung entschieden. In einer Pressemitteilung des Kreises heißt es zur Begründung, Reinoldus hätte im Bereich des (nicht-zeitkritischen) Krankentransportes wiederholt Dienstschichten abgemeldet. Der Schritt sei unvermeidlich gewesen, da man damit drohende Leistungsdefizite im Bereich der Notfallrettung ausschließen wollte.

Die bisher von Reinoldus betriebenen Notfallrettungsmittel (zwei RTW im 24-h-Dienst am Standort Fröndenberg) werden zum 1. April vom DRK übernommen. Die Übertragung der Kapazitäten im qualifizierten Krankentransport (sechs KTW) soll dann sukzessive im Laufe des April erfolgen.

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