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Krisenfest durch verlässliche Schutzsysteme

15.04.2026, 09:45 Uhr

IM EINSATZ 2/2026: Zivilschutz und Zivile Verteidigung


Zivile Verteidigung hat im 21. Jahrhundert eine neue Bedeutung gewonnen. Angriffe auf Kritische Infrastrukturen, Cyberattacken und gezielte Desinformation zeigen, dass moderne Bedrohungen weit über klassische militärische Szenarien hinausgehen. Eine hochvernetzte, digital abhängige Gesellschaft reagiert empfindlich auf Störungen, weshalb parallele Krisen sich verstärken und belastbare Strukturen erfordern. Zivile Verteidigung ist deshalb längst mehr als Schutzräume oder Notfallpläne – sie ist ein gesamtgesellschaftlicher Auftrag, der Staat, Wirtschaft, Wissenschaft, Hilfsorganisationen und Bevölkerung einbindet. Der Bevölkerungsschutz verbindet dabei Katastrophen- und Zivilschutz, stärkt Resilienz und schafft Voraussetzungen für Handlungsfähigkeit in komplexen Lagen. Die neue IM EINSATZ greift diese Entwicklungen auf und zeigt u.a., wie der Bevölkerungsschutz in Deutschland strukturiert ist, welche Weichen für eine moderne Ausrichtung von Schutzsystemen gestellt werden müssen und welche Rolle eine zeitgemäße Zivile Alarmplanung für die Sicherheit des Landes spielt.

Der Inhalt im April:

  • Defizite im Zivil- und Katastrophenschutz: „Wir wissen nicht, worauf wir uns konkret vorbereiten müssen“ (K. Vogelmann)
  • Zivile Verteidigung und Zivilschutz: Neuausrichtung im 21. Jahrhundert (M. Weber)
  • Zivile Alarmplanung: Wesentliches Steuerungselement im äußeren Notstand
    (J. Kanders)
  • Weitreichende Kompetenzen, flexibler Einsatz: Die Rolle der Bergwacht Bayern im Bevölkerungsschutz (A. Renner)
  • Risikoanalyse des Szenarios „Einsatz chemischer Kampfstoffe“: Bedeutung für Praxis, KRITIS und Resilienz (F. Meurer)
  • Wie ist der Bevölkerungsschutz in Deutschland strukturiert? Verschiedene Einheiten und Landeskonzepte im Überblick (U. Krüger)
  • Personenrettung aus dem Wasser: Einsatztaktiken der Feuerwehr (D. Wächter)
  • Ehrenamt beim MANV (Teil 6): Eine einheitliche Führungsfunktion schafft Ordnung in Raum und Zeit (M. Kolbe)
  • MANV in Crans-Montana: Primär- und Sekundärtransporte der Verletzten (B. Haufs)
  • Kompetenzentwicklung und Bildung im Bevölkerungsschutz: Ein Forschungsprojekt zeigt Optimierungsbedarf auf (H. Karutz, C. Posingies,
    A. Hammerl, D. Kramer)
  • Ein Standard fürs Krisenmanagement: Bund und Länder stellen Ausbildung neu auf (F. Meurer,
    C. Norf)
  • HEIKAT unter neuen Vorzeichen: Eigensicherung nach Anschlägen in veränderter Sicherheitslage
    (M. Weber, F. Meurer)
  • Mehr als nur „Druck drauf“: Blutungskontrolle als lebensrettende Schlüsselkompetenz (S. Hessel)

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