Memmingen hat sein neues Katastrophenschutzzentrum offiziell eröffnet. Vertreterinnen und Vertreter aller Blaulichtorganisationen sowie der Regierung von Schwaben nahmen an der Einweihung teil. Mit dem neu eingerichteten Standort schafft die Stadt zusätzliche Kapazitäten für Materiallagerung, Schulungen und Einsatzkoordination. Auf 980 m2 bietet das Lager Platz für 600 Palettenstellplätze in elf Regalreihen. Eine digitale Lagerverwaltung, moderne Sicherheits- und Alarmsysteme sowie energieeffiziente Beleuchtung sollen für optimale Arbeitsbedingungen sorgen. Bis Ende des Jahres sollen Notstromeinspeisung und redundante Internetverbindung ergänzt werden.
Die Stadt investierte rund 400.000 Euro in das Projekt. Gelagert werden u.a. Sandsäcke, Pumpen, Notdächer, Geräte zur Sturm- und Schneebekämpfung sowie Notstromaggregate, Feldbetten und Matratzen. Alle Katastrophenschutzeinheiten der Stadt können kostenlos Material einlagern und im Ernstfall schnell darauf zugreifen. Das soll die Koordination und Nachbeschaffung von Ausrüstung weiter verbessern.
Neben dem Lager stehen 300 m2 Bürofläche für die Führungsgruppe Katastrophenschutz und die Hilfsorganisationen bereit. Die Räume sind mit Funktechnik, Smartboards und Einsatzplanungssystemen ausgestattet und können für Schulungen genutzt werden. Das Gebäude dient ausschließlich den Einsatzkräften und ist keine öffentliche Anlaufstelle.
Lagerraum und Einsatzbüros für den Ernstfall
06.11.2025, 11:17 Uhr
Neues KatS-Lager in Memmingen eröffnet

