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Landkreis Leipzig schreibt Rettungsdienst neu aus

01.12.2025, 14:47 Uhr

Foto: Landkreis Leipzig

Kreistag beschloss Fortschreibung des Bereichsplans


Der Kreistag im Landkreis Leipzig hat in der vergangenen Woche über die Fortschreibung des Bereichsplanes Rettungsdienst entschieden. Danach sollen ab dem 1. Januar 2026 einige Maßnahmen kurzfristig umgesetzt werden. Dazu gehören die Schließung einer einsatztaktischen Versorgungslücke in der Notfallrettung im Raum Bad Lausick durch die Einrichtung eines RTW (365/7/24), die Fortsetzung der Erprobung von drei Sonderkrankenkraftwagen als Projekt an den Standorten Wurzen, Grimma und Borna mit insgesamt 107 Wochenstunden sowie die Anpassung der Vorhaltezeiten im Krankentransport auf künftig 582 Wochenstunden. Mit Kostenträgern konnte für den Zeitraum vom 1. Januar 2026 bis 31. Dezember 2027 bereits eine Einigung erzielt werden.

Zudem wurde entschieden, die Leistungen des Rettungsdienstes der Jahre 2028 bis 2032 (mit Verlängerungsoption auf Ende 2033 oder 2034) über ein offenes Vergabeverfahren unter juristischer Fachbegleitung neu auszuschreiben. Seit dem 1. Januar 2021 werden sie durch die DRK-Rettungsdienst, Krankentransport und Hilfsdienste im Muldental, den DRK-Kreisverband Geithain und den DRK-Rettungsdienst und Krankentransport Leipzig und Umland erbracht. Die öffentlich-rechtlichen Verträge enden zum 31. Dezember 2027. Grundlage für die Ausschreibung ist die Neufassung des Bereichsplans Rettungsdienst, der die Ergebnisse eines Sachverständigengutachtens aus dem Jahr 2024 umsetzt. Das Verfahren hat ein Auftragsvolumen von mindestens 324 Mio. Euro.

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