Am 1. Oktober 2025 startet in Leipzig ein Telenotarztprojekt, zunächst im 12-Stunden-Betrieb. Ab dem 1. Januar 2026 wird die Versorgung auf eine 24-Stunden-Besetzung ausgeweitet. Damit sollen die Machbarkeit, Qualität und Effizienz der telemedizinischen Notarztversorgung unter realen Einsatzbedingungen erprobt und wissenschaftlich ausgewertet werden.
Den Zuschlag für das Pilotprojekt hat nach einem europaweiten Ausschreibungsverfahren der Arnsberger Bund mit dem Institut für Notfallmedizin (INM), einem An-Institut der Universität Witten/Herdecke mit Sitz in Arnsberg, erhalten. Die Unternehmensgruppe besteht aus der Hagelstein Rettungsdienst gGmbH, der Hagelstein Medical Services GmbH, der INM Arnsberg GmbH, der INM Institut für Notfallmedizin gGmbH und der Arnsberger Bund MVZ GmbH.
Personal sei bereits in ausreichender Zahl rekrutiert worden, es stamme zu 90% aus der Metropolregion Leipzig/Halle. Der erste Dienstplan für Oktober wurde der Stadt Leipzig bereits zur Freigabe übermittelt. Die Dienstpläne für die Monate November und Dezember sollen ebenfalls schon vollständig sein. Zudem gibt es ein Personalausfallkonzept mit sogenannten Verfügern. Der Dienstplan für das erste Quartal 2026 wird aktuell erarbeitet, so der Arnsberger Bund.
Das 3. Forum Telemedizin findet am 20. Januar 2026 in Berlin statt. Mehr dazu hier.

