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Mit Technischen Rettungssanitätern gegen den Fachkräftemangel

28.08.2017, 14:24 Uhr

Foto: BRK

Neuer Pilotlehrgang des BRK


Um dem Fachkräftemangel von Fahrern im Rettungsdienst entgegenzuwirken sowie auf die zunehmenden Herausforderungen in diesem Aufgabenfeld zu reagieren, plant das BRK einen Pilotlehrgang mit dem Titel „Technischer Rettungssanitäter“. Er soll ähnlich einer einjährigen, bezahlten Ausbildung angeboten werden und besteht aus vier Modulen. So erwirbt der Mitarbeiter während des Lehrgangs die Qualifikation als Rettungssanitäter, den Führerschein und absolviert eine Fahrsicherheitsausbildung. Das Ganze wird durch Praxis auf der Rettungswache und ein zusätzliches Modul „Technik, Organisation und Einweisung“ abgerundet.

Ziel des BRK ist es, seine Rettungssanitäter nicht nur medizinisch, sondern auch zu qualifizierten Einsatzfahrern auszubilden und dies auch in Fortbildungen nachzuhalten. Damit soll ein erweiterter Personenkreis für die Tätigkeit gewonnen werden. Das BRK will daher jene Personengruppe ansprechen, die Interesse an Fahrzeugen, Fahren und Technik zeigt, aber auch die Verantwortung der Betreuung und des Transports kranker Menschen nicht scheut. Damit unterscheidet sie sich von der Personengruppe mit dem Berufsziel Notfallsanitäter, die im Wesentlichen die notfallmedizinische Tätigkeit im Blick hat.

Der Pilotlehrgang soll in Abstimmung mit dem Sozialversicherungsträger in Bayern mit vorerst 80 Ausbildungsplätzen starten. Die Module sollen im Anschluss als Fortbildung auch für Bestandsmitarbeiter angeboten werden. Des Weiteren soll die Lehrgangsplanung derart erfolgen, dass auch möglichst viele ehrenamtliche Einsatzkräfte die Module durchlaufen können.

Einen ausführlichen Artikel über den Pilotlehrgang lesen Sie in der nächsten RETTUNGSDIENST.

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