Das Universitätsklinikum Würzburg (UKW) erweitert die Ausstattung der Notfallmedizin in Würzburg. Ab sofort steht auf dem NEF des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) ein mobiles Ultraschallgerät zur Verfügung. Damit nimmt Würzburg eine Vorreiterrolle in Bayern ein. Möglich ist dies durch die Unterstützung des Universitätsbundes Würzburg durch eine besondere Würdigung und die finanzielle Förderung durch den Baetz-Preis. Die Mittel flossen in die Beschaffung neuer mobiler Ultraschallgeräte ein, die nicht zur Standardausstattung der Fahrzeuge gehören. Die moderne Ultraschalltechnik ist bereits auf dem Rettungshubschrauber der ADAC-Luftrettung („Christoph 18“) etabliert und bewährt, nun werden auch bodengebundene arztbesetzte Rettungsmittel in der Region mit dieser Diagnostik ausgestattet.
Unter der Federführung der Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie wurden mit den neuen Geräten zudem zertifizierte Fortbildungskurse eingerichtet. In diesen Lehrgängen werden sowohl Notärztinnen als auch Notfallsanitäter geschult. Parallel wurde der mobile Ultraschall fest in die studentische Lehre sowie in die frühzeitige Ausbildung von Assistenzärzten integriert. Bereits jetzt befassen sich mehrere Dissertationsprojekte mit neuen wissenschaftlichen Fragestellungen rund um den präklinischen Ultraschalleinsatz.


