Innenminister Herbert Reul hat am 18. August in Nordrhein-Westfalen ein neues zentrales Katastrophenschutzlager offiziell eingeweiht. Mit der Einrichtung will das Land die Einsatzfähigkeit bei künftigen Krisen wie Hochwasser, Stürmen oder Großbränden deutlich verbessern. Hintergrund ist u.a. die Hochwasserkatastrophe von Juli 2021, bei der 49 Menschen in NRW ums Leben kamen und vielerorts Geräte und Ausrüstung für die Hilfe fehlten.
Das Lager ist so konzipiert, dass benötigte Materialien nach Einsatzzweck sortiert und schnell verfügbar sind. Auf Paletten verpackte Hilfsmittel wie Pumpen, Kettensägen, Zelte oder Schutzkleidung können unmittelbar auf Lkw verladen und in die betroffenen Regionen transportiert werden. Städte und Kreise in NRW haben die Möglichkeit, diese Ausstattung bei Bedarf über ihre Leitstellen anzufordern, wenn die eigenen Ressourcen nicht ausreichen. Die Ausstattung werde zudem kontinuierlich erweitert und an neue Gefahrenlagen angepasst, um dauerhaft handlungsfähig zu bleiben. Mit dem neuen Standort sollen die zum einen die Vorsorgestrukturen in Nordrhein-Westfalen gestärkt und zum andern auf zentrale Lagerhaltung gesetzt werden, um im Ernstfall flexibel und rasch reagieren zu können.
NRW eröffnet zentrales Katastrophenschutzlager
21.08.2025, 11:24 Uhr
Anforderung bei Bedarf über die Leitstellen

