Das mit einem Gemeindenotfallsanitäter besetzte Akut-Einsatzfahrzeug (AEF) in Oldenburg wurde im Jahr 2025 2.910-mal alarmiert. Das teilte die Stadt jetzt mit. Es ist Teil eines interkommunalen Pilotprojekts zur Weiterentwicklung des Rettungsdienstes, an dem neben der Stadt Oldenburg der Landkreis Cloppenburg, der Landkreis Vechta und der Landkreis Goslar beteiligt sind. Begleitet wird es vom Niedersächsischen Ministerium für Inneres, Sport und Digitalisierung. Das Pilotprojekt läuft bis Ende 2026 und wird anschließend durch das Oldenburger Forschungsnetzwerk für Notfall- und interdisziplinäre Versorgung (OFNI) der Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg wissenschaftlich ausgewertet.
Das AEF kommt vor allem bei nicht lebensbedrohlichen Erkrankungen und Verletzungen zum Einsatz, die direkt vor Ort ambulant versorgt werden können. Zudem übernimmt es die Lageerkundung bei unklaren Hilfeersuchen und wird bei zeitkritischen Notfällen in unmittelbarer Nähe als erste Einheit eingesetzt. RTW sollen damit weiterhin uneingeschränkt für akute und lebensbedrohliche Notfälle bereitstehen.

