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RKiSH baut Akuteinsatzfahrzeug-Konzept weiter aus

23.06.2026, 14:16 Uhr

Foto: RKiSH

Rund 600 Einsätze im ersten Jahr


Die Rettungsdienst-Kooperation in Schleswig-Holstein (RKiSH) baut ihr Konzept der Akuteinsatzfahrzeuge (AEF) aus. Nach dem erfolgreichen Start des ersten AEF an der Rettungswache Rendsburg im Juli 2025 werden nun vier weitere Fahrzeuge an den Standorten Heide-Süd, Pinneberg, Kaltenkirchen und Nordoe in Dienst genommen. Auslöser für die Ausweitung ist die positive Bilanz des ersten Jahres: Das Rendsburger Fahrzeug wurde bereits zu rund 600 Einsätzen alarmiert.

Die AEF ergänzen die klassische Notfallrettung und richten sich an Patienten, die zwar eine zeitnahe medizinische Abklärung benötigen, aber nicht zwingend in eine Notaufnahme müssen oder einen Rettungswagentransport benötigen. Jedes AEF wird von einem speziell weiterqualifizierten Akutnotfallsanitäter besetzt, der eine zusätzliche 180-stündige Qualifikation absolviert hat. Das Fahrzeug verfügt über umfangreiche Diagnostikmöglichkeiten und medizinische Ausstattung, jedoch bewusst über keine Transportmöglichkeit. Bei Bedarf können die Einsatzkräfte jederzeit den Telenotarzt der RKiSH hinzuziehen.

Ziel des Konzeptes ist es, Patienten direkt vor Ort medizinisch einzuschätzen und gezielt in die passende Versorgungsstruktur zu steuern – und so Rettungswagen sowie Notaufnahmen zu entlasten. Disponiert werden die Fahrzeuge aus der Integrierten Regionalleitstelle Mitte in Kiel sowie der Kooperativen Regionalleitstelle West in Elmshorn.

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