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TCS und Rega machen gemeinsame Sache

13.03.2014, 10:45 Uhr

Foto: TCS

Repatriierung von Verletzten nach Busunglück

Nach dem schweren Unfall eines Minibusses einer Schweizer Reisegruppe am Montag auf Gran Canaria, bei dem ein Mensch ums Leben gekommen war und 14 Personen schwer bzw. 3 leicht verletzt wurden, haben TCS Ambulance und Rega aus der Schweiz gemeinsam Ärzteteams und Ambulanzjets entsendet.

Nach den Differenzen der letzten Monate erstaunt die Zusammenarbeit: Die Rega hatte dem TCS vorgeworfen, im Rettungswesen „Rosinenpickerei“ zu betreiben, wie die „Neue Zürcher Zeitung“ schreibt. Seine Helikopter seien medizinisch nur mangelhaft ausgestattet, wie es damals hieß, außerdem wurde mal das Fehlen einer Rettungswinde angekreidet, dann waren die Scheinwerfer des Helikopters zu schwach.

Diese Streitigkeiten scheinen nun in den Hintergrund gerückt. Seit Dienstag flogen Rega und TCS Ambulance mit jeweils eigenen Ambulanzjets insgesamt 13 schwerverletzte Personen von Gran Canaria in die Schweiz zurück. Laut Rega befinden sich drei weitere Personen auf Gran Canaria in Krankenhäusern, da sie noch nicht transportfähig sind.

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