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Untere Katastrophenschutzbehörde nimmt Arbeit auf

04.02.2026, 12:27 Uhr

Foto: M. Göbel/Stadt Hanau

Neue Behörde baut auf städtischem Krisenmanagement auf


Hanau stellt die Weichen für einen gestärkten Bevölkerungsschutz. Mit der Kreisfreiheit zum 1. Januar hat die Stadt als Auftragsangelegenheit des Landes Hessen eine untere Katastrophenschutzbehörde eingerichtet, die nun offiziell ihre Arbeit aufgenommen hat. Bei einer Willkommensveranstaltung wurden die beteiligten Akteurinnen und Akteure begrüßt und über die künftige Ausrichtung des Katastrophenschutzes informiert.

Die neue Behörde baut auf dem städtischen Krisenmanagement auf, das sich in der Vergangenheit u.a. bei Großbränden, während der Corona-Pandemie sowie nach dem Anschlag vom 19. Februar 2020 bewährt hat. In die neue Struktur eingebunden sind neben dem Verwaltungsstab der Stadt die Feuerwehr Hanau sowie die Katastrophenschutzeinheiten von ASB, DRK, DLRG und JUH. Ein leistungsfähiger Katastrophenschutz funktioniere nur im engen und vertrauensvollen Zusammenspiel aller Beteiligten, so Sean Heesch, stellvertretender Leiter des Amtes für Brand- und Bevölkerungsschutz.

Grundlage für die Weiterentwicklung bilden u.a. das Hessische Brand- und Katastrophenschutzgesetz (HBKG) sowie bestehende Sonderschutzpläne des Landes. Angesichts aktueller Herausforderungen wie zunehmender Extremwetterlagen, geopolitischer Entwicklungen, Cyberbedrohungen und möglicher Stromausfälle hat der Magistrat zudem eine überarbeitete Dienstanweisung für den Krisen- und Verwaltungsstab eingeführt. Ergänzend werden Personal- und Technikausstattung kontinuierlich ausgebaut, um Hanaus Reaktionsfähigkeit langfristig zu sichern.

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