Der Polizeiärztliche Dienst in NRW hat vier neue RTW erhalten, die künftig insbesondere bei Einsätzen der Bereitschaftspolizei zum Einsatz kommen sollen. Die Fahrzeuge wurden am 26. August im Gefahrenabwehrzentrum in Mettmann offiziell übergeben.
Der Polizeiärztliche Dienst ist für die Gesundheit und Einsatzfähigkeit der Beamtinnen und Beamten in NRW zuständig. Neben der amts- und betriebsärztlichen Betreuung umfasst dies auch die notfallmedizinische Absicherung von Großeinsätzen wie Demonstrationen, Fußballspielen oder politischen Veranstaltungen. Im vergangenen Jahr rückten die Ärztinnen, Ärzte und NotSan des Dienstes rund 190-mal zu Einsätzen aus. Insgesamt arbeiten etwa 180 Fachkräfte mit unterschiedlichen medizinischen Qualifikationen in dieser Organisationseinheit.
Die neuen Rettungswagen sind speziell auf die Anforderungen polizeilicher Einsätze zugeschnitten. Sie verfügen über moderne Ausstattung wie Turbinen-Beatmungsgeräte mit längerer Betriebsdauer, Infusionswärmesysteme für Schwerverletzte sowie eine Videotechnik, die es erlauben soll, eine Polizeiärztin oder einen Polizeiarzt über das gesicherte Polizeinetz zuzuschalten. Damit sollen im Ernstfall auch komplexe medizinische Maßnahmen direkt vor Ort eingeleitet werden können. Finanziert wurden die neuen Fahrzeuge durch Bundesmittel, die dem Polizeiärztlichen Dienst Nordrhein-Westfalen bereitgestellt wurden. Mit der Investition sollen die medizinische Absicherung polizeilicher Einsätze weiter verbessert und die Sicherheit der Einsatzkräfte langfristig gestärkt werden.

