Notfallmedizinische Kompetenz entsteht nicht allein durch die Vermittlung von Fachwissen, sondern maßgeblich durch das Handeln unter realen Bedingungen. Einsatzerfahrung, gezielte Praxisanleitung, strukturierte Reflexion und realitätsnahe Simulationen sind daher zentrale Faktoren der notfallmedizinischen Ausbildung. Zugleich gewinnen neue Ansätze wie Gamification, virtuelle Realität und KI-gestützte Lernumgebungen zunehmend an Bedeutung. Aber auch klassische Lernorte wie die Schule zeigen ungenutztes Potenzial, z. B. für die Laienreanimation. Was macht Ausbildung im Rettungsdienst also wirklich wirksam? Und wie gelingt es, aus jedem Einsatz eine Lerngelegenheit zu machen?
Der Inhalt im Juni:
- Bildung durch Notfälle (Teil 1): Umgang mit prägenden Einsatzerfahrungen (H. Karutz)
- Lernen, Handeln, Reflektieren: Die Praxis als Schlüssel zur kompetenzorientierten NotSan-Ausbildung (L. Moeken)
- Zwischen Einsatzdruck und Lernstress: Psychische Belastungen in der Rettungsdienstausbildung (S. Hill)
- Motivation in Pflichtfortbildungen: Was die Rezertifizierung im Rettungsdienst wirklich wirksam macht (S. Faber)
- Einsatzdidaktik im Rettungsdienst: Ein theoriegeleitetes Konzept für die Professionalisierung der Praxisanleitung (R. Nuglisch)
- Immersion bis zur letzten Ampulle: Übungsmedikamente in der Ausbildung (S. Hessel, J. Lauer)
- Inklusion im Rettungsdienst: Zwischen struktureller Exklusion, operativer Realität und neuen Versorgungsmodellen (J. Neukäter, R. Göppert)
- Vom Schulsanitätsdienst zur Reanimationskompetenz: Warum die Schule der stärkste Hebel für Laienreanimation ist (T. Sellmann, T. Joormann)
- Wenn der Praxisanleiter zum Spielmaster wird: Gamification am Lernort Rettungswache (M. Plückelmann)
- Virtuelle Realität in der Ausbildung: Möglichkeiten und Grenzen (S. Hessel)
- Mehr als ein Chatbot: Wo KI in der NotSan-Ausbildung helfen kann (C. Burisch)
- Anästhesie im Rettungsdienst: Hochrisikoeingriff mit lebenswichtigen Folgen (T. Kapell)
- Blutzucker außer Kontrolle: Ursachen, Gefahren und Notfallmanagement (N. Donschen, A. Sellmann)
- Fentanyl-Überdosierung: Behandlung von geriatrischen Patientinnen und Patienten (J. Schneider, M. W. Schneider)
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