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 <rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"> <channel> <title>S+K Verlag: Aktuelles</title> <link>https://www.skverlag.de/</link> <description>S+K Verlag. Der einzige Fachverlag für Notfallmedizin in Deutschland. Bücher, Zeitschriften und Nachrichten rund um das Thema Rettungsdienst.</description> <language>en</language> <image> <title>S+K Verlag: Aktuelles</title> <url>https://www.skverlag.de/typo3conf/ext/tt_news/ext_icon.gif</url> <link>https://www.skverlag.de/</link> <width>18</width> <height>16</height> <description>S+K Verlag. Der einzige Fachverlag für Notfallmedizin in Deutschland. Bücher, Zeitschriften und Nachrichten rund um das Thema Rettungsdienst.</description> </image> <generator>TYPO3 - get.content.right</generator> <docs>http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss</docs> <lastBuildDate>Fri, 10 Jul 2026 13:29:42 +0200</lastBuildDate> <item> <title>ASB-Resilienzprogramm offenbart unzureichende Krisenvorsorge bei Bevölkerung</title> <link>https://www.skverlag.de/rettungsdienst/meldung/newsartikel/asb-resilienzprogramm-offenbart-unzureichende-krisenvorsorge-bei-bevoelkerung.html</link> <description>Handlungsbedarfe aus Studien abgeleitet</description> <content:encoded><![CDATA[<img src="https://www.skverlag.de/typo3temp/_processed_/6/f/csm_resilienzprogramm1_ebb3154040.jpg" hspace="5" align="left" />
	<div><br />Fünf Jahre nach der schweren Hochwasserkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz präsentiert der Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland (ASB) <link https://www.asb.de/news/pressekonferenz-5-jahre-nach-der-hochwasserflut-nrw-und-rheinland-pfalz-wie-krisenfest-ist-deutschland - external-link-new-window "Opens internal link in current window">die Ergebnisse seines Resilienzprogrammes</link> – erarbeitet gemeinsam mit der Katastrophenforschungsstelle der Freien Universität Berlin (KFS) und der Hochschule Bielefeld (HSBI). Von Januar 2024 bis Juni 2026 wurde untersucht, wie widerstandsfähig die Menschen in den betroffenen Regionen sind: in Erftstadt und Mechernich (beide NRW) sowie in Neustadt in Sachsen, wo es bereits 2013 eine Hochwasserkatastrophe gab. Ziel des Programmes war es herauszufinden, welche Faktoren gesellschaftliche Resilienz stärken, und darauf aufbauend praxisnahe Ansätze für eine bessere Katastrophenvorsorge zu entwickeln.Die Untersuchungen zeigen: Trotz eines gestiegenen Problembewusstseins sind viele Menschen weiterhin nicht ausreichend auf Krisen vorbereitet. Als zentrales Ergebnis wird die Bedeutung sozialer Netzwerke hervorgehoben und als stärkste Faktoren bei der Krisenbewältigung werden damit Familie, Nachbarschaft und freiwilliges Engagement benannt. Zugleich zeigt sich ein ungenutztes Potenzial: 31 – 36% der Befragten wären grundsätzlich bereit, sich im Katastrophenschutz und in der Krisenvorsorge zu engagieren, sind es aber bislang nicht.Besonders hoch ist das Vertrauen in die Feuerwehr (96 – 99%), das THW (90 – 95%) und die Hilfsorganisationen (90 – 95 %). Das Vertrauen in den Staat hingegen hat während der Flutbewältigung in NRW gelitten: 54% der Befragten in Erftstadt und 40% in Mechernich gaben an, dass ihr Vertrauen in dieser Zeit abgenommen habe. Die Studien zeigen zugleich, warum Vorsorge oft scheitert: Finanzielle, räumliche und gesundheitliche Voraussetzungen sowie verständliche, handlungsorientierte Risikokommunikation entscheiden darüber, ob Menschen sich wirklich vorbereiten können. Aus allen Ergebnissen leitet der ASB folgende zentrale Handlungsbedarfe für einen zukunftsfesten Bevölkerungsschutz ab:<ul><li>Selbsthilfefähigkeiten gezielt stärken</li><li>soziale Ungleichheiten in der Vorsorge abbauen</li><li>Risiko- und Krisenkommunikation verbessern</li><li>Ehrenamt und lokale Netzwerke nachhaltig stärken</li><li>alltagsnahe Angebote zur Vorbereitung auf Krisen (auch schon für Kinder).</li></ul></div>
<div></div>
<div>Aus dem Projekt ist die Resilienz-Methodenbox „Gemeinsam resilient“ entstanden. Sie bringt die Erkenntnisse der Studien in die Praxis: als Bildungs- und Beteiligungsangebot für Kommunen, Bildungseinrichtungen, Hilfsorganisationen und weitere Akteure, die gesellschaftliche Resilienz nachhaltig stärken möchten. Gefördert wurde <link https://www.asb.de/unsere-angebote/asb-rettungsdienst-katastrophenschutz/resilienzprogramm - external-link-new-window "Opens internal link in current window">das ASB-Resilienzprogramm </link>von Aktion Deutschland Hilft (ADH).&nbsp;</div>
]]></content:encoded> <category>Aktuelles</category> <pubDate>Fri, 10 Jul 2026 13:29:42 +0200</pubDate> <enclosure url="https://www.skverlag.de/uploads/media/resilienzprogramm1.jpg" length ="82455" type="" /> </item> <item> <title>Hilfsorganisationen kritisieren GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz</title> <link>https://www.skverlag.de/rettungsdienst/meldung/newsartikel/hilfsorganisationen-kritisieren-gkv-beitragssatzstabilisierungsgesetz.html</link> <description>Gemeinsamer Appell warnt vor Finanzierungslücke</description> <content:encoded><![CDATA[<img src="https://www.skverlag.de/typo3temp/_processed_/a/9/csm_adac-einsatz_01_b2ca0e5a2f.jpg" hspace="5" align="left" /><br />Sieben gemeinnützige Organisationen des bodengebundenen Rettungsdienstes und der Luftrettung fordern eine ausdrückliche Öffnungsklausel in § 133 SGB V für Leistungen der medizinischen Notfallrettung. Die ADAC-Luftrettung, der ASB, die DLRG, die DRF-Luftrettung, das DRK, die Johanniter und die Malteser reagierten damit auf den Entwurf des GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetzes. Er wird heute im Bundestag diskutiert. Gestern stand bereits der Entwurf zum Gesetz zur Reform der Notfallversorgung auf der Tagesordnung. Dieser wurde nach einer 20-minütigen Aussprache zusammen mit einem Antrag der Linksfraktion mit dem Titel „Bedarfsgerechte und krisenfeste Akut- und Notfallversorgung“ zur weiteren Beratung an die Ausschüsse überwiesen.&nbsp;Die Organisationen unterstützten grundsätzlich das Ziel der Bundesregierung, die Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung zu stabilisieren. Der vorliegende Entwurf berücksichtige jedoch die besonderen Anforderungen des Rettungsdienstes nicht ausreichend. Die Notfallrettung sei Teil der Daseinsvorsorge und daher nicht mit anderen Leistungsbereichen der GKV vergleichbar. Eine starre Bindung der Vergütung an die Grundlohnrate sei ungeeignet, da Kostensteigerungen bei Personal, Fahrzeugen, Medizintechnik und Energie weitgehend unabhängig von der allgemeinen Lohnentwicklung verliefen und von den Leistungserbringern nicht beeinflussbar seien. Auch die vorgesehenen zusätzlichen Abschläge für die Jahre 2027 bis 2029 würden der tatsächlichen Kostenentwicklung nicht gerecht.Die im Entwurf enthaltene Ausnahmeregelung nach § 133 Absatz 1 Satz 1 SGB V greife zu kurz, da sie erst bei einer bereits eingetretenen oder nachgewiesenen Gefährdung der Versorgung wirke. Notwendig sei stattdessen eine verlässliche Planungs- und Investitionssicherheit für eine Infrastruktur, die durchgängige Einsatzbereitschaft gewährleisten müsse. Zugleich sehen die Organisationen Potenzial für Effizienzgewinne im Rahmen der anstehenden Notfallreform, etwa durch verbesserte Patientensteuerung, vernetzte Leitstellen und den Abbau von Bürokratie, sofern dies nicht zulasten der flächendeckenden Versorgungsqualität gehe.]]></content:encoded> <category>Aktuelles</category> <pubDate>Fri, 10 Jul 2026 10:14:46 +0200</pubDate> <enclosure url="https://www.skverlag.de/uploads/media/adac-einsatz.jpg" length ="194255" type="" /> </item> <item> <title>Kooperationsprojekt will Handlungssicherheit in gefährlichen Einsatzlagen stärken</title> <link>https://www.skverlag.de/rettungsdienst/meldung/newsartikel/kooperationsprojekt-will-handlungssicherheit-in-gefaehrlichen-einsatzlagen-staerken.html</link> <description>MERP soll Leitlinien und Handlungsempfehlungen entwickeln</description> <content:encoded><![CDATA[<img src="https://www.skverlag.de/typo3temp/_processed_/b/6/csm_merp_5ceab0057b.jpg" hspace="5" align="left" /><br />Das Landeskriminalamt Mecklenburg-Vorpommern startete zum 1. März 2026 gemeinsam mit der DRF-Luftrettung und dem DRK-Landesverband Mecklenburg-Vorpommern das Kooperationsprojekt MERP (Medizinische Einsatztaktik von Rettungsdienst und Polizei), das bis Ende Februar 2028 laufen soll. Ziel sei es, Polizei, Rettungsdienst, Luftrettung und Katastrophenschutz enger zusammenzuführen, um bei komplexen und gefährlichen Einsatzlagen ein gemeinsames medizinisches Verständnis sowie abgestimmte Abläufe zu schaffen. Auf diese Weise solle die Handlungssicherheit aller beteiligten Organisationen erhöht werden.Kern des Projekts seien umfassende Aus- und Fortbildungen, die medizinische und taktische Inhalte miteinander verbinden. Trainingsmaterial, Notfalldarstellung und praxisorientierte Szenarien sollen die Einsatzrealität möglichst genau abbilden. Parallel dazu würden Leitlinien, Handlungsempfehlungen und verbindliche Standardarbeitsanweisungen entwickelt, die die organisationsübergreifende Vorgehensweise festlegen. Führungskräfte des Rettungsdienstes, Fachleute der Luftrettung, Einheiten des Katastrophenschutzes und spezialisierte Polizeikräfte sollen im intensiven Austausch ein Verständnis für die Rollen, Herausforderungen und Entscheidungswege der jeweils anderen Organisation entwickeln.Den Abschluss bildet eine gemeinsame Übung, die sich an realen Bedrohungslagen orientieren und die neu geschaffenen Strukturen unter geschützten Bedingungen erproben soll. Die Ergebnisse werden anschließend fachlich ausgewertet, um Stärken sichtbar zu machen und Verbesserungspotenziale zu benennen. Die im Projektverlauf entstehenden Verfahren und die gemeinsame Sprache der beteiligten Organisationen sollen über Mecklenburg-Vorpommern hinaus auch anderen Bundesländern als Referenz dienen können.]]></content:encoded> <category>Aktuelles</category> <pubDate>Thu, 09 Jul 2026 15:11:38 +0200</pubDate> <enclosure url="https://www.skverlag.de/uploads/media/merp.jpg" length ="239815" type="" /> </item> <item> <title>Märkischer Kreis schult erstmals Besatzungen für CBRN-Erkundungsfahrzeuge</title> <link>https://www.skverlag.de/rettungsdienst/meldung/newsartikel/maerkischer-kreis-schult-erstmals-besatzungen-fuer-cbrn-erkundungsfahrzeuge.html</link> <description>Zwölf Feuerwehrkräfte erhalten spezielle Ausbildung</description> <content:encoded><![CDATA[<img src="https://www.skverlag.de/typo3temp/_processed_/5/e/csm_CBRN_Ma__rkischer_Kreis_1_991f361a51.jpg" hspace="5" align="left" /><br />Der Märkische Kreis hat erstmals einen speziellen Lehrgang zur Ausbildung von Einsatzkräften für neue CBRN-Erkunderfahrzeuge durchgeführt. Nach 35 Unterrichtsstunden und einer abschließenden Einsatzübung stehen dem Kreis nun zwölf speziell ausgebildete Feuerwehrkräfte aus Herscheid und Iserlohn für den Betrieb der Spezialfahrzeuge zur Verfügung. Die Ausbildung fand im Brandschutz- und Rettungsdienstzentrum Altena-Rosmart statt. Als Ausbilder fungierten Multiplikatoren, die zuvor an der Bundesakademie für Bevölkerungsschutz und Zivile Verteidigung in Ahrweiler geschult worden waren. Den Abschluss bildete eine realitätsnahe Übung mit simulierten Messfahrten in Lüdenscheid.Die beiden Erkunderfahrzeuge – Kosten pro Stück ca. 311.000 Euro – werden vom Bundesinnenministerium bereitgestellt. Eines ist bereits in Herscheid stationiert, das zweite soll im August in Iserlohn in Dienst gehen. Die Fahrzeuge sind mit moderner Mess- und Analysetechnik ausgestattet, die das Erkennen und Identifizieren gefährlicher Stoffe ermöglicht. Über einen digitalen Datenaustausch können beide Fahrzeuge im Einsatz ein gemeinsames Lagebild erstellen und so die Entscheidungsgrundlage für Einsatzleitungen verbessern.]]></content:encoded> <category>Aktuelles</category> <pubDate>Wed, 08 Jul 2026 16:15:34 +0200</pubDate> <enclosure url="https://www.skverlag.de/uploads/media/CBRN_Ma__rkischer_Kreis_1.jpg" length ="98248" type="" /> </item> <item> <title>Crashtest prüft Insassensicherheit von Rettungskräften</title> <link>https://www.skverlag.de/rettungsdienst/meldung/newsartikel/crashtest-prueft-insassensicherheit-von-rettungskraeften.html</link> <description>Auch Gurtsystem für stehende Personen untersucht</description> <content:encoded><![CDATA[<img src="https://www.skverlag.de/typo3temp/_processed_/3/b/csm_berlin_crashtest_cc4672ecb0.jpg" hspace="5" align="left" /><br />In der vergangenen Woche wurde von Studierenden der Studiengangs Future Automotiv Technology der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW) auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tegel ein Crashtest mit einem RTW durchgeführt. Das Einsatzfahrzeug (Modell Schleswig-Holstein) fuhr dabei von hinten auf ein stehendes Lösch- und Hilfeleistungsfahrzeug (LHF) der Berliner Feuerwehr auf. Der Aufprall erfolgte mit vollständiger Überdeckung auf die am Heck montierte Schlauchhaspel.Im RTW wurden verschiedene Rückhaltesysteme eingesetzt, darunter auch der aktuelle Prototyp eines Gurtsystems für stehende Rettungskräfte. Zudem wurde der Einfluss von modernen Systemen mit Gurtstraffer und Gurtkraftbegrenzern geprüft, die in Pkw bereits Standard sind, im Patientenraum eines RTW aber bisher nicht eingesetzt werden. Mit dem Crashtest soll untersucht werden, wie sich diese Systeme auf die Bewegung und Belastung der Insassen während eines Unfalls auswirken. Zusätzlich wurde die Gefährdung von unangeschnallten, rückwärtsgewandt im LHF sitzenden Insassen bei einem Heckaufprall untersucht. Der Test wurde vom Lehr- und Forschungsgebiet Fahrzeugsicherheit, Unfallforschung, Gesamtfahrzeugsimulation unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Darius Friedemann durchgeführt. Ein besonderer Schwerpunkt des Studiengangs ist die Sicherheit von Feuerwehrfahrzeugen und Rettungskräften. Alle Ergebnisse und die Videos vom Versuch werden nach Auswertung auf der Homepage und dem YouTube-Kanal der HTW veröffentlicht.]]></content:encoded> <category>Aktuelles</category> <pubDate>Tue, 07 Jul 2026 13:35:29 +0200</pubDate> <enclosure url="https://www.skverlag.de/uploads/media/berlin_crashtest.jpg" length ="295348" type="" /> </item> <item> <title>Mehr Flugzeit für „Christoph 18“</title> <link>https://www.skverlag.de/rettungsdienst/meldung/newsartikel/mehr-flugzeit-fuer-christoph-18.html</link> <description>Neue Technik trifft auf starke Partnerschaft</description> <content:encoded><![CDATA[<img src="https://www.skverlag.de/typo3temp/_processed_/f/9/csm_ukw1_8b74200c56.jpg" hspace="5" align="left" />
<div><br />Dank moderner Nachtsichttechnik (Night Vision Imaging System, NVIS) wird der Rettungshubschrauber „Christoph 18“ künftig auch nach Sonnenuntergang länger für die Region Ochsenfurt/Würzburg einsatzbereit sein. Auf Einladung von MdL Björn Jungbauer informierten sich Bayerns Innenstaatssekretär Sandro Kirchner, die Landtagsabgeordneten Björn Jungbauer und Holger Dremel, Landrat Thomas Eberth, der Geschäftsführer des Zweckverbandes für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Würzburg Paul Justice, Nina Opfermann vom Zweckverband sowie Vertreter der ADAC-Luftrettung, der Integrierten Leitstelle, der Hilfsorganisationen und der Kliniken an der Luftrettungsstation über die geplante Randzeitenerweiterung. Einig waren sich alle Beteiligten: Die neue Technik mache die Luftrettung gerade für die Menschen im ländlichen Raum leistungsfähiger und sichere so auch künftig eine gute notfallmedizinische Versorgung.Grundlage dafür ist die enge Zusammenarbeit aller Partner: ADAC-Luftrettung, Main-Klinik Ochsenfurt, Universitätsklinikum Würzburg, Zweckverband, Integrierte Leitstelle und Hilfsorganisationen. Besonders hervorzuheben ist die notärztliche Besetzung des „Christoph 18“. Sie erfolgt ausschließlich durch Fachärztinnen und Fachärzte für Anästhesiologie mit besonderer Zusatzqualifikation und langjähriger Erfahrung in der Notfallrettung. Zwölf von ihnen stellt das Universitätsklinikum Würzburg, neun weitere die Main-Klinik Ochsenfurt.Insbesondere bei schwer verletzten Patientinnen und Patienten ist das Universitätsklinikum Würzburg als überregionales Traumazentrum oft der zentrale Zielort, und auch bei vielen anderen kritisch kranken Notfallpatientinnen und -patienten ist das UKW mit seinen spezialisierten Fachdisziplinen häufig die entscheidende Versorgungsadresse. Umso wichtiger sei es, dass die universitätsmedizinische Versorgung bereits am Einsatzort beginne. Möglich mache dies das starke Zusammenspiel der Notärztinnen und Notärzte mit den Partnern in Luftrettung und Rettungsdienst, betonte Prof. Dr. Patrick Meybohm, Direktor der Klinik für Anästhesiologie am Universitätsklinikum Würzburg.&nbsp;</div>
]]></content:encoded> <category>Aktuelles</category> <pubDate>Fri, 03 Jul 2026 10:40:33 +0200</pubDate> <enclosure url="https://www.skverlag.de/uploads/media/ukw1.jpg" length ="132303" type="" /> </item> <item> <title>Zivile Führungskräfte erhalten Einblick in Sanitätsdienst der Bundeswehr</title> <link>https://www.skverlag.de/rettungsdienst/meldung/newsartikel/zivile-fuehrungskraefte-erhalten-einblick-in-sanitaetsdienst-der-bundeswehr.html</link> <description>Gemeinsamer Austausch bei InfoDVag 2026</description> <content:encoded><![CDATA[<img src="https://www.skverlag.de/typo3temp/_processed_/4/f/csm_feldkirchen1_9e4f2ca4bd.jpg" hspace="5" align="left" />
<div><br />Einmal jährlich können zivile Führungskräfte hinter die Kulissen des Sanitätsdienstes der Bundeswehr blicken: Bei der Dienstlichen Veranstaltung zur Information (InfoDVag) tauschten Vertreter aus Gesundheitswesen, Wirtschaft und Politik eine Woche lang ihren Berufsalltag gegen die Kaserne in Feldkirchen. Ziel war der direkte Austausch zwischen zivilen und militärischen Partnern – und ein Verständnis dafür, wie beide Seiten im Ernstfall zusammenwirken müssen und welche Fähigkeiten ein zeitgemäßer Sanitätsdienst dafür mitbringen muss.Vertreter unterschiedlicher Berufs- und Interessengruppen – darunter Bürgermeister, Bundestagsabgeordnete und Mitglieder von Hilfsorganisationen – nahmen fünf Tage lang in Uniform und im Rang eines Oberleutnants am Alltag der Grundausbildung teil, mit Programmpunkten wie Formaldienst, Schießen und Marschieren. Höhepunkte waren das öffentliche Gelöbnis in Straubing und der Geländetag „Leben im Felde“ mit Nachtbiwak.Im Kern ging es bei der InfoDVag 2026 darum, Brücken zwischen ziviler und militärischer Gesundheitsversorgung zu bauen, die in Deutschland eng zusammenwirken – im Alltag wie in der Krise. Der Sanitätsdienst der Bundeswehr ist dabei weit mehr als eine militärische Unterstützungsleistung: Er ist fester Bestandteil der gesamtstaatlichen Gesundheitsvorsorge. Im Mittelpunkt stand dabei auch die Frage, wie ziviles und militärisches Gesundheitswesen im Fall einer Landes- und Bündnisverteidigung gemeinsam die medizinische Versorgung sicherstellen können.</div>
]]></content:encoded> <category>Aktuelles</category> <pubDate>Thu, 02 Jul 2026 14:34:41 +0200</pubDate> <enclosure url="https://www.skverlag.de/uploads/media/feldkirchen1.jpg" length ="683861" type="" /> </item> <item> <title>Kreis Groß-Gerau rüstet sich für Waldbrand und Hochwasser</title> <link>https://www.skverlag.de/rettungsdienst/meldung/newsartikel/kreis-gross-gerau-ruestet-sich-fuer-waldbrand-und-hochwasser.html</link> <description>Einsatzmittel für 1,8 Mio. Euro beschafft</description> <content:encoded><![CDATA[<img src="https://www.skverlag.de/typo3temp/_processed_/f/0/csm_gerau1_740e15d1bd.jpg" hspace="5" align="left" />
<div><br />Der Landkreis investierte in neue Fahrzeuge und Ausrüstung für den Katastrophenschutz, abgestimmt auf seine Bedarfs- und Entwicklungsplanung sowie mit Kommunen und Hilfsorganisationen. In Rüsselsheim am Main sind nun ein Tanklöschfahrzeug (TLF) Waldbrand, ein Abrollbehälter mit Tank und ein Rettungsboot stationiert, die auch der örtlichen kommunalen Gefahrenabwehr zur Verfügung stehen.Im Rahmen der „Sofortmaßnahmen Klimawandel“ – veranlasst durch die Flutkatastrophe 2021 sowie Waldbrände in Hessen, insbesondere in Mörfelden-Walldorf – wurden zuletzt wiederholt Löschfahrzeuge beschafft. Wie notwendig dies ist, zeigt sich daran, dass die beiden neuen TLF bereits sechsmal im Einsatz waren, bevor sie offiziell in Dienst gestellt wurden. Die TLF sind für Wald- und Vegetationsbrände in schwer zugänglichem Gelände ausgelegt und erreichen abseits von Straßen jeden Einsatzort außerhalb von Ortschaften – etwa auch bei Flugzeugabsturz oder Zugbrand auf freier Strecke. Dank ihrer Beladung dienen sie zudem als Unwettereinheit bei Starkregen und können, da sie Wassertiefen bis 1,20 m durchfahren, auch bei Hochwasser eingesetzt werden. Stationiert sind sie bei den Feuerwehren Biebesheim und Rüsselsheim-Bauschheim.Ebenfalls vorgestellt wurde der ferngesteuerte Löschroboter Wolf R1, der vorrangig bei Wald- und Vegetationsbränden auf munitions- oder kampfmittelbelasteten Flächen, wie z.B. im Wald rund um den Flughafen Frankfurt, sowie bei für Einsatzkräfte zu gefährlichen Lagen wie Gefahrgutbränden oder ausgedehnten Tiefgaragenbränden zum Einsatz kommt. Standort ist die Feuerwehr Ginsheim-Gustavsburg.Der Kreis finanzierte die Abrollbehälter Tank (10.000 l) in Mörfelden-Walldorf und Rüsselsheim/Stadt vollständig; der Wassertransportwagen Riedstadt (15.000 l) in Erfelden wurde je zur Hälfte von Riedstadt und dem Kreis finanziert. Alle drei Systeme stellen bei Groß- und Vegetationsbränden schnell Löschwasser bereit, bis eine stabile Versorgung aufgebaut ist, waren bereits im Einsatz und können im Notfall auch die Trinkwasserversorgung der Bevölkerung sichern.Der neue Einsatzleitwagen Rettungsdienst (Sanität-Betreuung-Rettungsdienst, SBR) SBR) ersetzt ein Vorgängerfahrzeug und dient als mobile Führungseinrichtung zur Koordination bei Einsätzen mit vielen Verletzten; sein Standort richtet sich nach dem diensthabenden OrgL RD. Der Einsatzleitwagen Bereitstellungsraum Rettungsdienst der DRK-Ortsvereinigung Raunheim koordiniert Bereitstellungsräume und Einsatzabschnitte bei rettungsdienstlichen Großlagen und ersetzt ein nicht mehr einsatztaugliches Fahrzeug des Raunheimer DRK.</div>
]]></content:encoded> <category>Aktuelles</category> <pubDate>Thu, 02 Jul 2026 10:07:59 +0200</pubDate> <enclosure url="https://www.skverlag.de/uploads/media/gerau1.jpg" length ="493018" type="" /> </item> <item> <title>KI-gestützte Dienstplanung für den Rettungsdienst</title> <link>https://www.skverlag.de/rettungsdienst/meldung/newsartikel/ki-gestuetzte-dienstplanung-fuer-den-rettungsdienst.html</link> <description>Software optimiert Personaleinteilung</description> <content:encoded><![CDATA[<img src="https://www.skverlag.de/typo3temp/_processed_/d/d/csm_KI_Personalplanung_1_cc043f5d47.jpg" hspace="5" align="left" /><br />Die 8devs GmbH aus Rheinland-Pfalz entwickelt unter dem Projektnamen „OPeR – Optimierte Personalplanung im Rettungswesen“ eine KI-gestützte Softwareplattform für die Dienstplanung im Rettungsdienst. Das Projekt wird mit rund 500.000 Euro aus dem Innovationsprogramm InnoTop des rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministeriums gefördert, das von der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) umgesetzt wird.<br /><br />Die Software soll vorhersagen, wie viel Personal wann und wo benötigt wird – unter Berücksichtigung von Urlaubsphasen, Krankheitswellen und anderen bedarfsbeeinflussenden Faktoren. Ziel ist es, die aufwendige manuelle Dienstplanung zu ersetzen und sicherzustellen, dass stets ausreichend qualifiziertes Personal einsatzbereit ist. Ein integriertes Kommunikationswerkzeug soll darüber hinaus die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Rettungsorganisationen und Standorten erleichtern und eine schnelle Abstimmung bei kurzfristigen Änderungen ermöglichen.<br /><br />Das Förderprogramm InnoTop richtet sich gezielt an kleine und mittlere Unternehmen ohne eigene Forschungsabteilung und unterstützt die Entwicklung neuer Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen mit bis zu 700.000 Euro je Vorhaben.]]></content:encoded> <category>Aktuelles</category> <pubDate>Wed, 01 Jul 2026 14:49:16 +0200</pubDate> <enclosure url="https://www.skverlag.de/uploads/media/KI_Personalplanung_1.jpg" length ="102881" type="" /> </item> <item> <title>THW hilft nach schweren Erdbeben in Venezuela</title> <link>https://www.skverlag.de/rettungsdienst/meldung/newsartikel/thw-hilft-nach-schweren-erdbeben-in-venezuela.html</link> <description>Suchhunde und Spezialgerät im Einsatz</description> <content:encoded><![CDATA[<img src="https://www.skverlag.de/typo3temp/_processed_/7/3/csm_venezuela1_ad8a0e5cf8.jpg" hspace="5" align="left" />
<div><br />Seit Samstag unterstützt die Schnell-Einsatz-Einheit Bergung Ausland (SEEBA) des Technischen Hilfswerkes (THW) die Rettungs- und Bergungsmaßnahmen in Venezuela, nachdem am 24. Juni 2026 zwei schwere Erdbeben große Zerstörungen verursacht haben und weiterhin Tausende Menschen vermisst werden. Die 48 Einsatzkräfte arbeiten im Schichtbetrieb, um die Suche nach Überlebenden rund um die Uhr fortzuführen. Ein bereits am Freitag eingetroffenes Botschaftsunterstützungsteam des THW organisierte gemeinsam mit der deutschen Botschaft den Weitertransport der Einheit und ihrer Ausrüstung, sodass die SEEBA unmittelbar nach der Ankunft bei den internationalen Koordinierungsstellen einsatzbereit war und Lageinformationen von lokalen Behörden sowie Partnerorganisationen erhielt. Finanziert wird der Einsatz vom Auswärtigen Amt, während die Bundeswehr den strategischen Lufttransport übernommen hat.Parallel zu den ersten Erkundungen richtete ein Teil der Einheit ein autarkes Basislager ein, das als zentraler Koordinationspunkt sowie als Versorgungs- und Rückzugsort dient. Die Suchteams nutzen 15 t moderne Ortungs- und Bergungstechnik und werden durch vier speziell ausgebildete Suchhunde unterstützt, die die Trümmer nach Verschütteten absuchen. Nach der Sondierung mehrerer Schadensstellen übernahm das Team eine Worksite in Caraballeda, an der eine verschüttete Person vermutet wurde. Am Sonntagmittag (Ortszeit) gelang es den Einsatzkräften, über deutliche Geräuschsignale erstmals Kontakt zu der Person herzustellen. Daraufhin startete eine anspruchsvolle und zeitintensive Rettungsphase, die von der Hoffnung getragen war, die Person lebend erreichen zu können. Im Verlauf der Arbeiten blieben die Signale jedoch aus. Gemeinsam mit einem spezialisierten Team einer niederländischen Partnerorganisation wurde die Situation erneut bewertet, wobei sich herausstellte, dass eine Rettung nicht mehr möglich war.&nbsp;</div>
]]></content:encoded> <category>Aktuelles</category> <pubDate>Tue, 30 Jun 2026 11:39:22 +0200</pubDate> <enclosure url="https://www.skverlag.de/uploads/media/venezuela1.jpg" length ="122372" type="" /> </item> </channel> </rss>