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Verlag Stumpf + Kossendey
Stumpf + Kossendey Fachverlag für Notfallmedizin
und Gefahrenabwehr seit 1979

Über 45 Jahre Verlagsgeschichte

Von einem Hospitalschiff im Vietnamkrieg bis zur digitalen E-Book-Plattform: die wichtigsten Stationen aus über vier Jahrzehnten Fachverlag für Einsatzkräfte.

  1. 1972

    Die Verlagsgründer Ludger Kossendey und Ludwig Stumpf lernen sich als Krankenpfleger auf dem Hospitalschiff „Helgoland“ kennen, das während des Vietnamkrieges in Saigon und Da Nang vor Anker liegt und die Zivilbevölkerung medizinisch versorgt. Nach ihrer Rückkehr beschließen die beiden, eine Zeitschrift für das damals noch junge Berufsbild des „Rettungssanitäters“ ins Leben zu rufen.

    Hospitalschiff „Helgoland"
  2. 1978

    Im November 1978 erscheint die erste Ausgabe von „Der Rettungssanitäter“ – kurz nachdem die Ausbildung zum Rettungssanitäter 1977 durch den Bund-Länder-Ausschuss Rettungswesen erstmals einheitlich geregelt worden war. Die Zeitschrift entwickelt sich schnell zum offiziellen Organ des Berufsverbandes der Rettungssanitäter.

    Erstausgabe 1978
  3. 1979

    Die Verlagsgesellschaft Stumpf & Kossendey mbH wird gegründet.

    Stumpf & Kossendey mbH
  4. 1980

    Am 31. Mai und 1. Juni 1980 findet in Dormagen der erste Bundeskongress Rettungsdienst statt – er wird schnell zum größten bundesweiten Treffen der Branche, zeitweise mit über tausend teilnehmenden Fachkräften. 2009 wird der Kongress letztmalig ausgerichtet.

    1. Bundeskongress Rettungsdienst
  5. 1982/1983

    Das erste Buch des Verlags erscheint: das „Notfalltaschenbuch für den Rettungsdienst“ von Rolando Rossi und Günter Dobler. Es begleitet den Rettungsdienst bis heute und liegt inzwischen in der 15. Auflage vor.

    Notfalltaschenbuch
  6. 1984

    Der erste Olaf-Cartoon von Dr. Ralf Schnelle erscheint und zaubert den Leserinnen und Lesern ein Lächeln ins Gesicht. Seitdem zieren die Zeichnungen zahlreiche Beiträge unserer Publikationen – und den jährlichen Kalender, der in vielen Wachen einen festen Platz an der Wand hat.

    Olaf-Cartoon
  7. 1985

    Die Zeitschrift erhält ihren heutigen Namen: Aus „Der Rettungssanitäter“ wird RETTUNGSDIENST.

    RETTUNGSDIENST
  8. 1989/1990

    Nach der Öffnung der innerdeutschen Grenze am 9. November 1989 intensiviert die RETTUNGSDIENST die Kontakte in die DDR. Am 29. Dezember 1989 treffen sich in Uelzen der damalige Schriftleiter der Zeitschrift, Prof. Dr. Yannis Kontokollias, und Dr. Michael Burgkhardt aus Leipzig. Burgkhardt war bereits seit 1985 freier Mitarbeiter der RETTUNGSDIENST. Beide organisieren die erste Redaktionskonferenz im März 1990 in Leipzig. Von der RETTUNGSDIENST 3/1990 werden 1.000 Exemplare direkt in die DDR geliefert. In Artikeln werden Leserinnen und Leser gefragt, ob sie für die Dauer des Bundeskongresses Rettungsdienst in Köln im Juni desselben Jahres Unterbringungsmöglichkeiten für Kolleginnen und Kollegen aus der DDR zur Verfügung stellen können.

    RETTUNGSDIENST-Redaktionskonferenz in Leipzig im März 1990
  9. 1994

    Der Katastrophenschutz entwickelt sich innerhalb der RETTUNGSDIENST zu einem eigenständigen Themenfeld – daraus geht das „SEG – Magazin für Schnell-Einsatz-Gruppen“ hervor.

    SEG-Magazin
  10. 1997

    Die Geburtsstunde des „Lehrbuch für präklinische Notfallmedizin“: Das LPN wird zum Klassiker unter den Lehrwerken für die Ausbildung im Rettungsdienst. Zunächst in vier Bänden im Kompaktformat erschienen, ist es inzwischen in der 7. Auflage auf einen stattlichen Hauptband im Großformat mit Begleitband zur Anatomie und Physiologie herangewachsen. Mit seiner Entwicklung folgt es dem Berufsbild und bietet heute das gesamte Ausbildungswissen für Notfallsanitäter.

    LPN Lehrbuch
  11. 1998

    Der Verlag präsentiert sich erstmals mit einer eigenen Website im Internet. 2009 und 2026 folgen umfassende Relaunches.

    Erste Website
  12. 2001

    Das SEG-Magazin erhält einen neuen Namen: IM EINSATZ.

    IM EINSATZ
  13. 2005

    Die Zertifizierte Fortbildung startet: Fachartikel lesen, den Online-Test bestehen und Fortbildungsnachweise sammeln – bequem von zu Hause oder von der Wache aus.

    Zertifizierte Fortbildung
  14. 2011

    Die erste Ausgabe der BOS-LEITSTELLE AKTUELL erscheint. Als Fachzeitschrift für Einsatzbearbeitung wird sie umgehend zum Leitmedium für Disponentinnen und Disponenten sowie die Träger und Betreiber von Leitstellen zur Gefahrenabwehr. Alle drei Monate liefert sie taktische, organisatorische, rechtliche, technische und medizinische Neuigkeiten für die Leitstellen und ist Verbandsmedium des Fachverbands Leitstellen e.V.

    BOS-LEITSTELLE AKTUELL
  15. 2013

    Mit dem Symposium Leitstelle kehrt der Verlag zu eigenen Fortbildungsveranstaltungen zurück – in der Folge entstehen zahlreiche neue Fachsymposien und Konferenzen.

    Eigene Veranstaltungen
  16. 2016

    Mit der eigenen E-Book-Plattform und digitalen Abonnements sind die Publikationen des Verlags nun auch digital verfügbar.

    E-Book-Plattform
  17. 2018

    Mit der TAKTIK + MEDIZIN erscheint die erste deutschsprachige Fachzeitschrift für Einsatztaktik und medizinische Versorgungsstrategien bei Bedrohungslagen.

    TAKTIK + MEDIZIN