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Die Leitstelle als „nicht-polizeilicher Verbinder“

12.02.2018, 12:48 Uhr

BOS-LEITSTELLE AKTUELL 1/2018: Terror- und Amoklagen


Wurden lebensbedrohliche Einsatzlagen in der Vergangenheit insbesondere durch Amokläufe bestimmt, so müssen sich die Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben heute mit ganz neuen Arten von Terroranschlägen auseinandersetzen. Und dass sich nicht nur „große Leitstellen“ auf solche Sonderlagen vorbereiten müssen, hat spätestens der Sprengstoffanschlag von Ansbach im Juli 2016 gezeigt. In dieser BOS-LEITSTELLE AKTUELL betrachten wir die Rolle der Leitstelle neu und weisen ihr als „nicht-polizeilichen Verbinder“ in den BAO-Strukturen der Polizei eine elementare Rolle zu. Schleswig-Holstein hat dazu das sogenannte LEBE-Konzept entwickelt, in dem die Prozesse in der Leitstelle bei solchen Lagen verbindlich beschrieben werden. Wichtig ist, dass Disponenten dahingehend sensibilisiert werden müssen, schon bei der Notrufannahme aufgrund bestimmter Faktoren Rückschlüsse ziehen und die Lage somit erkennen zu können. Außerdem kann es sein, dass bei besonderen Einsatzlagen bereits nach wenigen Minuten Informationen über Facebook, Twitter und Co. im Netz kursieren. Wie können Leitstellen damit umgehen? Und wie kann sogar ein Nutzen daraus gezogen werden? Dies und mehr zeigen wir in der neuen BOS-LEITSTELLE AKTUELL.

Die weiteren Themen im Februar:

  • Belastungen in der Leitstelle: Ist eine psychosoziale Unterstützung notwendig?
  • Notrufanalyse und Side-by-Side-Coaching: Ein Human-Factors-Ansatz
  • Fremdsprachiges Abfragesystem: Kurz, effizient und zielführend

Das Inhaltsverzeichnis finden Sie hier.

Stumpf + Kossendey Verlag, 2018
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