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rund um das Thema Rettungsdienst.

Hat die Leitstellenarbeit ein Attraktivitätsproblem?

10.08.2017, 13:10 Uhr

BOS-LEITSTELLE AKTUELL 3/2017: Personalentwicklung


Die Zeiten, in denen Menschen den Beruf fürs Leben lernten und niemals den Arbeitgeber wechselten, gehören schon lange der Vergangenheit an. Auch in den Leitstellen nimmt die Fluktuation der Mitarbeiter deutlich zu. Die Stellenanzeigen werden großformatiger, und der Druck auf die Leitstellenbetreiber wird mit jeder unbesetzten Stelle größer. Doch nicht die grundsätzliche Attraktivität der „Leitstellenarbeit“ ist das Problem, sondern die fehlende Ausgestaltung und Umsetzung von Chancen. Deshalb sind Lösungen gefragt, die helfen, Menschen für die Arbeit in der Leitstelle zu begeistern und Prozesse zu optimieren. In dieser BOS-LEITSTELLE AKTUELL zeigen wir u.a., wie die persönliche Eignung für die Leitstellenarbeit festgestellt und eine höhere Mitarbeiterzufriedenheit erreicht werden kann.

Die weiteren Themen im August:

  • Kommunikation im Rettungsdienst 4.0: Ein Einblick in die Vernetzung
  • Wer entscheidet wann? Verbindlichkeit des Rettungsdienstbereichsplans
  • Chroniker mit Notfallpotenzial: Diabetes mellitus

Das Inhaltsverzeichnis finden Sie hier.

Kommentare

10.08.2017, 17:03 Uhr von Josef
Das ich nicht lache...
In Bayern kommt man nur mit Vitamin XY in dem engeren Kreis der Bewerber. Speziell in Niederbayern kommen nur selbstverliebte nazzisten und super Sanitäter in den Genuss einer ILS Anstellung. Qualifikationen werden einfach ignoriert. BRK Vetternwirtschaft halt. Und dann dieses Gejammere
Für diese Jammerei hane ich keinerlei Verständnis
10.08.2017, 17:25 Uhr von Jonas
@Josef: Und i met für sei Jammerei.
10.08.2017, 22:43 Uhr von E
@ Jonas: ??? Kann das mal einer übersetzen.

Vitamin B, ja das wird oft gebraucht, oder man bringt sich ehrenamtlich noch ein.
Teilweise wird Personal eingesetzt, wo nicht lange im RD arbeiten, also ohne Erfahrung.
Dann wird man 3-4 Tage eingelernt und fertig ist der qualifizierte Leitstellen Mitarbeiter.
Also offiziell zumindest.

Das es nicht so ist, interessiert doch eigentlich niemand.
Eine ruhige und sachliche Abfrage, die richtige Alarmierung, och, ist doch egal.
Fahrzeuge fehldisponiert werden. Schwamm drüber.

Und das nennt man Qualität!!!
11.08.2017, 08:22 Uhr von Jonas
@christiane: Und i net für dei jammerei hätte es heißen sollen, frei übersetzt: Und ich habe kein Verständnis für deine Jammerei. Aber Tremor wegen Unterzuckerung in Verbindung mit Smartphone-Eigenkoorekturprogramm bringt solche Ergebnisse zutage.
11.08.2017, 09:07 Uhr von O.
Ein vollwertiger Ausbildungsberuf gehört daraus gemacht. Bestimmte Vorkenntnisse (RD, FW, u.a.) können verkürzend wirken, ansonsten bekommt man leicht eine dreijährige Ausbildung voll.
11.08.2017, 09:16 Uhr von Jonas
Ups, E war der Fragende, sorry!
11.08.2017, 11:39 Uhr von Philip
@O.
also in Bayern dauert die Mindestausbildung (also wenn kein RettAss und kein vollwertiger Hauptbrandmeister, wie eigentlich gefordert) rund 1.700 Theoriestunden (RettSan mit Rettungsdienstmodul II, Gruppenführer FF mit Feuerwehrmodul II, Disponentenlehrgang an der SFSG). Damit sind wir, wenn wir es aufblähen und die Einarbeitung vor Ort dazunehmen schon bei einer knapp dreijährigen Ausbildung.
http://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayAVFwG-7
http://www.sfsg.de/sonderausbildung/disponent-integrierte-leitstelle.html

@E
gibt es überhaupt noch Bundesländer, die keine Mindestanforderungen an den Disponenten stellen? Wenn ich mir die Stellenausschreibungen ansehe, sind die Anforderungen meist den bayerischen doch recht ähnlich.
11.08.2017, 12:35 Uhr von E
@ Philip: Es gibt offiziell die Anforderung, RettSan mit FW Gruppen/Zugführer, oder RettAss.
Es hieß auch, Personal mit RD Erfahrung. Also in BW.

Ist es Erfahrung, wenn man gerade mal 2 Jahre Im RD und davon 50% im Krankentransport gearbeitet hat? Wenn man teilweise überhaupt keine FW Ausbildung besitzt?

Es gibt sie die Mindestanforderung, nur wird sie, wie bei vielem in RD, nicht daran gehalten.
Und es werden nicht immer die Personen genommen die geeignet dafür wären, sondern die der Arbeitgeber lieber hätte. Warum? Da kann sich jeder so seine Gedanken machen.
Es ist oft eine Art der Belohnung für den gewünschten Mitarbeiter. Nur, ob er seine Aufgabe in der Leitstelle gut macht? Egal. Manche bekommen keine richtige Einweisung, oder eine viel zu kurze. Da kann keine Qualität dabei heraus kommen.

In BW ist die neue Ausbildung zum ILS Mitarbeiter noch am Anfang. Die wenigsten haben sie, so meine Kenntnis.
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