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Abermals mehr Einsätze für die ADAC Luftrettung

27.01.2015, 12:01 Uhr
Anstieg dank neuer Station in Augsburg

Die ADAC Luftrettung gGmbH hat ihre Bilanz für das vergangene Jahr vorgelegt. Demnach hoben die gelben Rettungs- und Intensivtransporthubschrauber zu 52.577 Einsätzen ab. Geholfen wurde durchschnittlich 129 Menschen pro Tag, insgesamt mehr als 47.000. Den Anstieg gegenüber dem Vorjahr (50.986) führt die ADAC Luftrettung vor allem auf die neue Station in Augsburg zurück. Dort flog „Christoph 40“, der erst seit 28. Januar 2014 im Dienst ist, 1.132 Einsätze.

Wie in den vergangenen Jahren war auch 2014 die häufigste Einsatzursache mit knapp 50% der internistische Notfall. Danach folgen neurologische Notfälle (12%) und Verkehrsunfälle mit (fast 10%). Die weitaus meisten Einsätze flogen die ADAC Hubschrauber in Bayern. Danach folgen im Bundesländervergleich Rheinland-Pfalz (7.124), Nordrhein-Westfalen (6.720) und Niedersachsen mit 5.237 Einsätzen. Die am häufigsten alarmierte Station war „Christoph 31“ in Berlin: 3.714 Einsätze absolvierte die Crew im vergangenen Jahr. „Christoph Europa 1“ in Aachen (2.238) und „Christoph 5“ in Ludwigshafen (2.013) folgen auf Platz 2 und 3. Weitere Ursachen für den Anstieg der Einsätze sind laut ADAC die Veränderung der Notarztstrukturen in den Flächenbundesländern und eine geänderte Leitstellentechnik in einigen Gebieten.

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