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ADAC-Hubschrauber flogen 31 760 Einsätze

09.03.2005, 08:54 Uhr

Foto: ADAC

Luftrettungs-Bilanz 2004

Bei 31.760 Einsätzen hat die ADAC-Luftrettung im vergangenen Jahr 28.197 Patienten versorgt. Die Zahl der Einsätze ist damit um 2,5% im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. Im Durchschnitt rückten die gelben Helikopter 87-mal pro Tag aus. Die meisten Einsätze im Jahr flog "Christoph 31" in Berlin (2.342), gefolgt von "Christoph Europa 1" in Würselen und "Christoph 20" in Bayreuth.

2004 legten die gelben Helikopter 2.859.000 km zurück. Am häufigsten (33%) wurden sie zu Unfällen in Verkehr, Haushalt und Freizeit gerufen. Der plötzliche Herztod und der Herzinfarkt waren in knapp einem Drittel der Einsätze der Grund für die Alarmierung des Hubschraubers. Schlaganfälle und Hirnblutungen machten knapp 20% der Einsätze aus. Rekordtag 2004 war der 8. August mit insgesamt 146 Einsätzen.

2005 wird die ADAC-Luftrettung ihr Stationsnetz weiter ausbauen. Knappe Ressourcen und einschneidende Veränderungen im Gesundheitswesen stellen auch neue Anforderungen an die Organisation des Rettungswesens. Der ADAC hat in den letzten Jahren mehr als 180 Mio. Euro in den Ausbau der Luftrettung in Deutschland investiert. Auch wenn die Krankenkassen einen Großteil der Kosten erstatten, bleibt jedes Jahr ein Defizit von mehreren Millionen Euro, das der ADAC trägt.

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