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Arbeitsbelastungen im Rettungsdienst durch Corona gestiegen

12.05.2021, 12:27 Uhr

Foto: R. Schnelle

Dritte Umfrage ist ab sofort online


Die ersten Ergebnisse einer vom Team der Arbeitsmedizin der Otto von Guericke Universität Magdeburg – Medizinische Fakultät in Kooperation mit RETTUNGSDIENST durchgeführten Umfrage zum Belastungserleben im Rettungsdienst während der ersten und zweiten Welle der Corona-Pandemie liegen jetzt vor (hier). Sie verdeutlichen, dass die SARS-CoV-2-Pandemie zu einer Zunahme der empfundenen täglichen Arbeitsbelastung geführt hat. Auf Grundlage der erhobenen Daten zeigt sich, dass die Rahmenbedingungen in den Organisationen auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter angepasst werden müssen, um die psychische Stabilität, die Arbeitszufriedenheit und das Wohlbefinden sowie damit verbunden auch die Gesundheit zu beeinflussen und zu erhalten. Die steigenden Belastungen und die sich daraus ergebenen Beanspruchungen sind dabei die entscheidenden Indikatoren für die Bewertung der psychischen Gesundheit und des Wohlbefindens.

Um die Ergebnisse mit dem Belastungserleben in der dritten Welle zu vergleichen, werden ab sofort neue Daten erhoben. Abgefragt wird wieder, welchen Belastungen Sie während der Corona-Pandemie ausgesetzt sind und welche Rahmenbedingungen aktuell vorhanden sind, um die Krise zu bewältigen. Hierzu werden die Daten mit bereits bekannten Belastungsmerkmalen verglichen und ausgewertet, um Handlungsanweisungen für die Organisationen zu entwickeln und Belastungen zukünftig so zu steuern, dass die Gesundheit der Einsatzkräfte im Rettungsdienst und der Leitstelle gestärkt wird. Zur neuen Umfrage geht es direkt hier. Die Teilnahme ist wieder absolut anonym und die Beantwortung dauert etwa 10 Minuten.

Stumpf + Kossendey Verlag, 2021
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