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Brandenburg: Kein Platz für Extremisten in Hilfsorganisationen und Feuerwehren

18.09.2008, 08:46 Uhr

Fotos: A. Berger

Potsdamer Erklärung für Freiheit und Toleranz

Brandenburgs Innenminister Jörg Schönbohm und Vertreter von Landesfeuerwehrverband und Hilfsorganisationen (Johanniter, Malteser, DLRG, ASB, DRK und THW) haben am 16. September in Potsdam eine gemeinsame Erklärung für Freiheit und Toleranz unterzeichnet. Darin wird allen extremistischen Bestrebungen eine klare Absage erteilt. Zugleich bekennen sich die Organisationen dazu, vor allem in ihrer Jugendarbeit „einen Beitrag zu Prävention und Bekämpfung des Rechtsextremismus wie auch jeder sonstigen Form des Extremismus“ zu leisten.

Schönbohm betonte bei der Unterzeichung, die Erklärung sei ein Signal, dass Feuerwehren und Hilfsorganisation „Verantwortung für die gesellschaftlichen Strukturen in einem umfassenden Sinn übernehmen. Die Botschaft ist eindeutig: In dem auf gegenseitige Hilfe und Unterstützung angelegten Bevölkerungsschutz haben extremistische Bestrebungen und insbesondere jede Form der Fremdenfeindlichkeit keinen Platz.“ Zugleich kündigte Schönbohm für das Jahr 2009 eine gemeinsame Fachtagung mit Sachsen zum Thema „Rechtsextremismus als Herausforderung in der Jugendarbeit“ an. Die Tagung dient vor allem der Entwicklung und dem Austausch von Konzepten, mit denen eine Unterwanderung von Vereinen und Verbänden durch Rechtsextremisten vorgebeugt werden soll.

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