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BRK und Ver.di beschließen Steigerung der Tarifentgelte

04.08.2022, 10:19 Uhr

Foto: BRK

Mitarbeitende erhalten Corona-Sonderzahlung


Ab 1. Dezember dieses Jahres erhalten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des BRK eine Tarifsteigerung in Höhe von 6%, die mit Ver.di ausgehandelt wurde. In der Regel werden die Tarifverträge erst zum Ablauf des laufenden Entgelttarifvertrages verhandelt, dies wäre der 31. Dezember 2022 gewesen. Mit der frühzeitigen Verhandlung wurde auf die steigenden Lebenshaltungskosten reagiert. Mit dieser Maßnahme würde den hauptamtlichen Mitarbeitenden neben einer Entlastung auch eine Planbarkeit für das kommende Jahr ermöglicht, so Landesgeschäftsführer und Verhandlungsführer Leonhard Stärk.

Bereits zum 1. April 2022 erfolgte eine Tarifsteigerung um 2%, womit die Tarifentgelte infolge der Erhöhungen zum Jahresende um 8% gestiegen sein werden. In den Verhandlungen einigten sich Ver.di und BRK darüber hinaus auf eine pandemiebedingte Sonderzahlung in Höhe von 400 Euro. Für Juli wurde das Urlaubsgeld einmalig um 200 Euro erhöht und ergänzend zum bestehenden Urlaubsgeld (260 Euro bzw. 370 Euro je nach Gruppierung) ausgezahlt.

Ein Beispiel: Zum Jahresbeginn hatte eine Pflegefachkraft beim BRK ein monatliches Bruttoeinkommen von bis zu 3.614,69 Euro. Im April stieg dieses Gehalt auf ca. 3.688,98 Euro an. Im Dezember wird es auf 3.908,20 Euro steigen, zuzüglich zweier Sonderzahlungen in Höhe von ca. 3.322 Euro („Weihnachtsgeld“) im November 2022 und der 400 Euro pandemiebedingten Sonderzahlung im Dezember.

Stumpf + Kossendey Verlag, 2022
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