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Bundeswehr im Katastrophenschutz

12.04.2012, 09:54 Uhr

Foto: Wikimol/Rotatebot (Wikipedia)

Regionale Unterstützungskräfte geplant

Die Bundeswehr in Brandenburg will bis Ende 2013 eine Kompanie sogenannter Regionaler Sicherungs- und Unterstützungskräfte, bestehend aus rund 125 Reservisten, aufbauen. Die Nachrichtenagentur dpa beruft sich in einer jüngsten Meldung auf den Chef des Landeskommandos in Brandenburg, Peter Arendt, der sich am gestrigen Mittwoch (11. April 2012) in Potsdam zu den Plänen äußerte. Insgesamt plane man, in Zukunft 25 solcher Einheiten bundesweit zu installieren, die bei Hochwasser oder anderen Großschadenslagen eingreifen könnten. Obgleich man sich in Konkurrenz zu anderen Hilfsorganisationen befinde, werde man an das ehrenamtliche Engagement appellieren und so, da zeigte sich Arendt nach dpa-Angaben optimistisch, auch genügend freiwillige Helferinnen und Helfer gewinnen können. Nach der beschlossenen Reform bei der Bundeswehr habe sich die Landesregierung besorgt gezeigt, wie dann etwaige Einsätze im Katastrophenschutz zu bewerkstelligen seien.

Es sei nicht einfach, die Pläne der regionalen Sicherungs- und Unterstützungskräfte auch umzusetzen. In Brandenburg seien nur noch 1.200 Reservisten tatsächlich organisiert, die für solche Einsätze infrage kämen. Etwa 30 Prozent der Menschen aus Brandenburg, die seit 1990 bei der Bundeswehr gedient haben (insgesamt 51.000), seien bereit, sich bei den regionalen Unterstützungskräften (ehrenamtlich) zu engagieren. Das Potenzial wurde mit gut 15.000 Frauen und Männer zur Ergänzung der sogenannten Territorialen Reserve beziffert.

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