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BVRD soll Rausschmiss rückgängig machen

15.03.2007, 12:16 Uhr

Foto: Archiv

Koepke legt Beschwerde ein

Am gestrigen Mittwoch ist dem Berufsverband für den Rettungsdienst e.V. (BVRD) ein Schreiben des Anwalts von Nils Koepke zugeschickt worden. Darin wird der Verband aufgefordert, bis zum 19. April 2007 über Koepkes Widerspruch gegen den Ausschluss aus dem Verein zu entscheiden. Sollte dies nicht fristgerecht geschehen, so droht Koepkes Anwalt mit einer Klage.

Der BVRD hatte mit Schreiben vom 27. Dezember 2006 das Vereinsmitglied Nils Koepke aus seinen Reihen ausgeschlossen, nachdem dieser festgestellt hatte, dass der BVRD über keine rechtskräftige Grundlage verfügt (RETTUNGSDIENST berichtete mehrfach). Koepke, so hieß es in dem Ausschluss, habe „ein Verhalten gezeigt, das geeignet ist, das Ansehen des Berufsverbandes für den Rettungsdienst e.V. in der Öffentlichkeit zu schädigen bzw. das grob illoyal ist.“

Zudem hat Nils Koepke am Dienstag bei der Kriminalpolizei in Köln eine Aussage gemacht. Nachdem bei der Staatsanwaltschaft Gießen eine mehrseitige anonyme Anzeige gegen den BVRD wegen des Verdachts der Untreue eingegangen ist (namentlich genannt werden Martin Ritter, Wilfried Brömme und Frank Bindmann), wurde Koepke in der Domstadt als Zeuge verhört.

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