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„Christoph Berlin“ landet auf dem Dach

16.07.2009, 08:57 Uhr

Foto: R.-D. Erbe

„Christoph Berlin“ hat eine neue Unterkunft. Durch die Schließung des Flughafens Berlin-Tempelhof im Oktober 2008 hatte der ITH seinen Standort verloren. Am 14. Juli wurde mit einer feierlichen Eröffnungszeremonie eine neu errichtete Station mit Hangar und einem zweiten Landeplatz auf dem Dach des Unfallkrankenhauses Berlin offiziell eingeweiht. Der zweite Landeplatz sichert die Landung von weiteren Hubschraubern. Der Bau erfolgte bei laufendem Klinikbetrieb und Anflügen durch weitere Rettungshubschrauber.

 

In nur sechs Monaten entstand eine fassadengestützte Leichtkonstruktion. Unmittelbar unter dem Hangar gibt es Aufenthaltes- und Bereitschaftsräume der Besatzung. Die Leitzentrale befindet sich im Hangar. Über einen akkubetriebenen Transportschlitten ist der Hubschrauber zum und vom Landeplatz zu bringen. Eine Dachbetankungsanlage mit 5.000 l Fassungsvermögen, die vollautomatische und ferngesteuerte Schaumlöschanlage mit 10.000-l-Vorratstank und flächendeckende Videoüberwachung sorgen für die Betriebsbereitschaft und Sicherheit. Fast acht Millionen Euro hat der Bau gekostet.

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