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Cottbus probte den MANV

07.09.2009, 09:44 Uhr

Fotos: A. Berger-Winkler

Südbrandenburger Johanniter mit Vielzahl von Helfern und Technik im Einsatz

Den Ernstfall einer Massenkarambolage von mehreren Fahrzeugen probten am 5. September die Feuerwehren und Hilfsorganisationen der Stadt Cottbus und Umgebung. Bei der Großübung auf dem Cottbuser Stadtring wurde ein Verkehrsunfall mit 15 Pkw, einem voll besetzten Reisebus und einem mit rund 10.000 l Diesel beladenen Tanklastwagen simuliert. Bei der nachgestellten Massenkarambolage galt es 40 zum Teil schwer Verletzte zu retten und zu versorgen.

 

Die nachgestellte Unfallsituation bot den beteiligten Organisationen die Möglichkeit, den Führungsablauf und die Zusammenarbeit zu trainieren. Außer den Feuerwehren aus Cottbus und den Landkreisen Spree-Neiße und Dahme-Spreewald sowie zwei Hubschraubern der ADAC-Luftrettung waren auch Feuerwehren aus Zielona Gora sowie den Landkreisen Krosno und Zary in Polen beteiligt. Auch Einheiten des THW, des DRK Cottbus sowie der DLRG waren neben den Johannitern des Regionalverbandes Südbrandenburg im Einsatz. Insgesamt waren rund 350 Helfer bei der Übung eingesetzt. Die Südbrandenburger Johanniter waren mit zwei SEG’en, Rettungsmotorrad sowie mehreren Kranken- und Rettungswagen im Einsatz. Ebenso war das Team der Realistischen Unfalldarstellung (RUD) der Johanniter vor Ort. Die Verletztendarsteller von DRK und Johannitern sorgten so gemeinsam für ein realitätsnahes Szenario. (A. Berger-Winkler)

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