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Deutsche Rettungsflugwacht im Katastrophengebiet in Südasien im Einsatz

30.12.2004, 09:57 Uhr

Foto: DRF

Mit zunächst einem Ambulanzflugzeug vom Typ Lear 35A sowie einem zusätzlichen medizinischen Team beteiligt sich die gemeinnützige Luftrettungsorganisation DRF an den Rettungsmaßnahmen in denjenigen Regionen Südasiens, die von der Flutkatastrophe vom 26. Dezember 2004 betroffen sind. Gestern startete ein Ambulanzflugzeug der DRF von seinem Heimatflughafen Karlsruhe/Baden-Baden aus Richtung Phuket/Thailand. In Phuket wird die DRF-Besatzung zwei Patienten aufnehmen und sie während ihres Rücktransportes medizinisch versorgen. Im Anschluss wird das Ambulanzflugzeug der DRF wieder in das Krisengebiet fliegen, um von dort aus weitere Rettungseinsätze zu starten.

Zeitgleich fliegen der medizinische Leiter der DRF sowie ein erfahrener DRF-Rettungsassistent mit einem Linienflugzeug nach Phuket/Thailand. Sie werden dort vor allem DRF-Mitglieder, die sich derzeit in Krankenhäusern vor Ort befinden, medizinisch versorgen. Falls notwendig, organisieren sie auch in Zusammenarbeit mit der DRF-Alarmzentrale den sicheren und schnellen Rücktransport der Patienten mit den DRF-eigenen Ambulanzflugzeugen. Der Einsatz des DRF-Notarztes und des DRF-Rettungsassistenten in Südasien ist vorerst bis zum 4. Januar 2005 geplant.

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