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Deutscher Hubschrauberverband hilft bei Katastrophen in Sachsen-Anhalt

02.04.2012, 10:29 Uhr

Foto: D. Bauer

Rahmenvereinbarung unterzeichnet

Sachsen-Anhalts Innenminister Holger Stahlknecht (CDU) und der Vorstandsvorsitzende des Deutschen Hubschrauberverbandes e.V. (DHV), Thomas Hein, haben eine Rahmenvereinbarung unterzeichnet, wonach der DHV bei Einsätzen im Bereich des Brand- und Katastrophenschutzes in Sachsen-Anhalt mitwirkt. Mit der Rahmenvereinbarung wird gewährleistet, dass im Bedarfsfall Hubschrauber für verschiedene Einsätze nach dem Brand- und Katastrophenschutzgesetz zur Verfügung stehen. Des Weiteren gewährleistet der DHV eine rund um die Uhr besetzte Informations- und Koordinierungsstelle und stellt im Bedarfsfall auch Fachberater für die Einsatzleitungen oder Katastrophenschutzstäbe ab. Ebenso enthält die Vereinbarung die Rahmenkostensätze für die Leistungserbringer.

Die Rahmenvereinbarung ist am gestrigen 1. April in Kraft getreten und wird per Runderlass am selben Tag im Land eingeführt. Die Vereinbarung ist für die Dauer von vier Jahren geschlossen worden. Im Mai des vergangenen Jahres war es bei der Anforderung eines Löschhubschraubers der Bundeswehr zur Waldbrandbekämpfung im Harz zu Unstimmigkeiten gekommen. Die Aufarbeitung des Sachverhaltes hatte gezeigt, dass es Unklarheiten bei den Anforderungswegen und bei der Kostenübernahme gab. Minister Stahlknecht hatte sich daraufhin für klare Regelungen ausgesprochen und angekündigt, diese Kriterien eindeutig festzulegen.

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