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Deutsches Zentrum für Notfallmedizin und Informationstechnologie nimmt Arbeit auf

05.01.2009, 09:14 Uhr

Foto: H. Scholl

Neue rheinland-pfälzische Forschungseinrichtung

Am 1. Januar ging das Deutsche Zentrum für Notfallmedizin und Informationstechnologie (DENIT) nach intensiver Vorarbeit in Kaiserslautern an den Start, wie Innenminister Karl Peter Bruch und Wissenschaftsministerin Doris Ahnen mitteilten. Die neue rheinland-pfälzische Forschungseinrichtung steht unter der Leitung von Prof. Dr. Christian Madler, Institut für Notfallmedizin des Westpfalz-Klinikums, und Prof. Dr. Dieter Rombach, Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software-Engineering. Zukünftig werden Mediziner und Informatiker die notfallmedizinische Versorgung in Rheinland-Pfalz gemeinsam weiterentwickeln. Die Finanzierung des Gesamtprojekts erfolgt mit Unterstützung des Landes Rheinland-Pfalz, wobei sich das Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur und das Ministerium des Innern und für Sport mit insgesamt 630.000 Euro beteiligen.

Innenminister Bruch sieht als zuständiger Minister für den Rettungsdienst in Rheinland-Pfalz für DENIT insbesondere folgende Aufgaben: Die unabhängige Beratung der unterschiedlichen Interessengruppen, die Adaption und Anwendung von Methoden und Techniken des Software- und System-Engineering im Rettungswesen, die Konzeption anwendungsorientierter und zukunftsweisender IT-Systeme und deren Transfer in die praktische Anwendung, die Koordination von Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten der beteiligten Einrichtungen, die Kooperation mit den fünf rheinland-pfälzischen notfallmedizinischen Zentren, die Entwicklung und Durchführung von Ausbildungs-, Trainings- und Fortbildungskonzepten sowie die Einrichtung eines Begleitkreises. „Das Forschungsprojekt spiegelt die vorbildliche Zusammenarbeit zwischen der Informatik und der Medizin wider. Es handelt sich um ein gelungenes Beispiel, wie wissenschaftliche Entwicklung unmittelbar den Menschen in Rheinland-Pfalz Nutzen bringen kann“, unterstrich Doris Ahmen, Ministerin für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur.

RETTUNGSDIENST wird in einer der kommenden Ausgaben darüber berichten. (Scholl)

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