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DGzRS-Ausstellung in Bremen

27.05.2005, 07:22 Uhr

Foto: DGzRS

Vom 29. Mai bis 3. Oktober 2005 im Focke-Museum

Das Focke-Museum – Bremer Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte – präsentiert aus Anlass des 140. Geburtstags der DGzRS vom 29. Mai bis 3. Oktober 2005 die erste große kulturgeschichtliche Ausstellung zur Geschichte und Gegenwart der Seenotrettung in Deutschland: „Aus Sturm und Not – 140 Jahre Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger“. Sie wird die Entwicklung der deutschen Seenotrettung, ihre Methoden, Geräte und Boote und die Geschichte der DGzRS von der Gründung bis zur Gegenwart zeigen. Retter und Gerettete kommen zu Wort; die einzigartige Organisationsform und Finanzierung der DGzRS wird anschaulich dargestellt. Ferner werden die Seenotrettungswerke der europäischen Nachbarländer vorgestellt.

In der Sonderausstellung werden die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema Seenot und die metaphorische Bedeutung der Begriffe Schiff, Meer und Schiffbruch dem Betrachter nahe gebracht. Eine Vielzahl von Objekten wird zu sehen sein: historische Rettungsgeräte vom Leinenwagen bis zur Hosenboje, Modelle aller Seenotkreuzer- und Seenotrettungsboot-Typen, Dokumente und Gemälde, Sammelschiffchen und Werbeplakate. Im Park des Museums wird u.a. ein Ruderrettungsboot aus den 1890er-Jahren ausgestellt. Filme, Hördokumente und PC-Stationen zu Schiffbrüchen und der Tätigkeit der DGzRS ergänzen die Schau. Eine besondere Attraktion der Ausstellung wird ein interaktiver elektronischer Simulator werden: Von einem nachgebauten Fahrstand eines Seenotkreuzers aus wird man auf einer Großleinwand Rettungseinsätze im 3D-Format in Echtzeit individuell und virtuell steuern können.

Ein umfangreiches Rahmenprogramm wird diese große Sonderausstellung begleiten, in dem u.a. Vorträge, Filme, Lesungen, Wettbewerbe und Modellvorführungen stattfinden werden. Dabei wird auch zeitweilig ein Seenotkreuzer am Weserufer in Bremen zu besichtigen sein. So wird zur Eröffnung am Sonntag die "Hermann Rudolf Meyer am Anleger Tiefer 2 festmachen und zur Besichtigung zur Verfügung stehen. Von 15 bis 19 Uhr stehen Vormann Ulrich Fader und seine Besatzung von der Station Bremerhaven sowie ehrenamtliche Mitarbeiter des Seenotrettungswerks an Bord Rede und Antwort. Der Eintritt ist frei.

Stumpf + Kossendey Verlag, 2020
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