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DGzRS: Bei 1.631 Einsätzen 895 Menschen auf See gerettet

10.11.2005, 15:49 Uhr

Foto: DGzRS

Eine Geburt an Bord eines Seenotkreuzers, die Rettung von zwei Fischern von ihrem sinkenden Kutter in der Elbmündung, einsatzreiche Wochenenden der Seenotretter für Freizeitskipper in Nord- und Ostsee: Über mangelnde Arbeit konnten sich die Besatzungen der 61 Seenotkreuzer und Seenotrettungsboote der DGzRS (Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger) bis jetzt nicht beklagen. Nach Abschluss der Wassersportsaison 2005 legt die DGzRS eine Einsatzstatistik für die ersten 10 Monate vor.

Vom 1. Januar bis 31. Oktober 2005 haben die Einheiten der Rettungsflotte 1631 Einsatzfahrten durchgeführt. Dabei wurden

     

  • 127 Menschen aus Seenot gerettet und
  • 768 Personen aus drohenden Gefahrensituationen befreit
  • 356 Mal Kranke und Verletzte von Seeschiffen, Inseln oder Halligen zum Festland transportiert
  • 39 Mal Schiffe und Boote vor dem Totalverlust bewahrt
  • 706 Mal Hilfeleistungen für Wasserfahrzeuge aller Art erbracht sowie
  • 530 Einsatzanläufe und Sicherungsfahrten absolviert.

Skeptisch blickt die DGzRS in das letzte Quartal des Jahres 2005. Nachdem sich die Zuwendungen für das Seenotrettungswerk bis jetzt nur eher zurückhaltend entwickelten, wird große Hoffnung in die Spendenaktion in den kommenden Wochen gelegt. Ein moderner Rettungsdienst, professionell geschultes Personal sowie eine wirkungsvolle und nach internationalen Forderungen ausgerichtete Organisation bieten die Gewähr, dass die dem Seenotrettungswerk zur Verfügung gestellten Spenden sinnvoll eingesetzt werden.

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