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Dichtkleistern und quatschen im Rettungsdienst

28.01.2013, 09:25 Uhr

Fotos: A. Koch

Barmbeker Mini-Symposium zur Trauma-Versorgung

„Vakuum, Alu, Plastik oder Holz? – Immobilisation, wann und womit?“ war nur einer der 11 Vorträge, die am letzten Samstag in Hamburg dem angereisten Publikum zu Diskussion gestellt wurde. Die Asklepios-Klinik Hamburg-Barmbek lud zum ersten „Mini-Symposium“ zur Trauma-Versorgung ein. Über 200 Teilnehmer aus dem norddeutschen Raum kamen, um sich über das Thema Polytrauma zu informieren. Oberarzt Jochen Hoedtke, Organisator der Veranstaltung, konnte für diesen Tag verschiedene Fachreferenten und Experten aus ganz Deutschland nach Hamburg einladen.

Bereits die Vortragsüberschriften wie „Zubinden, dichtkleistern oder abklemmen? (Methoden zur Blutstillung)“, „Quatschen, planen, abhaken (Kommunikation und TRM)“, „Von Salz, Wasser, Mais und Kartoffeln – (Volumentherapie: wie viel wovon?)“ weckten die Neugierde der Besucher und spiegelten die Komplexität der Polytrauma-Versorgung wider. Chefarzt Dr. Sebastian Wirtz, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft in Norddeutschland tätiger Notärzte e.V. (AGNN), sprach von einer gelungenen Veranstaltung „Die Nachfrage vorab war so groß, wir hätten auch 300 Teilnehmer aufnehmen können. Das Thema bewegt die Kollegen und ist sehr aktuell.“ So waren vier Vortragsräume zu einem großen Saal umgebaut worden, der bis auf den letzten Platz gefüllt war. (A. Koch)

RETTUNGSDIENST wird in einer der nächsten Ausgaben ausführlich in einem Themenheft die Vorträge zusammenfassend vorstellen.

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