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„Digitalfunk auf Probe“ jetzt bei 89 Prozent

13.04.2012, 12:46 Uhr

Foto: Hydro/Wikipedia

Test auf „Herz und Nieren“ in Sachsen-Anhalt

Holger Stahlknecht, Minister für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt, hat heute gemeinsam mit Bundesinnenstaatssekretär Klaus-Dieter Fritsche und Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper den erweiterten Probebetrieb des Digitalfunks in drei Netzabschnitten gestartet. Damit steht in Sachsen-Anhalt auf 88,6 Prozent des Landesgebietes für Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst, Justizvollzug und den anderen BOS (Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben) der Digitalfunk zur Erprobung bereit. Von der Altmark im Norden bis zum Saalekreis im Süden kann nun digital gefunkt werden.

„Testen Sie den Digitalfunk in den kommenden sechs Monaten unter realen Einsatzbedingungen intensiv auf Herz und Nieren“, forderte Innenminister Stahlknecht die Einsatzkräfte auf. Dass der Start in der Magdeburger Berufsfeuerwehr gegeben wird, habe durchaus historische Gründe: 1926 war die Berufsfeuerwehr in Magdeburg die einzige deutschlandweit, die unter eigenem Rufzeichen per Genehmigung „Telegrafie durch den Raum“ senden durfte. „Der Start des erweiterten Probebetriebes ist für die Magdeburger Berufsfeuerwehr ein weiterer Schritt bei der Digitalisierung ihrer Funktechnik", so Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper. Durch eine sechsmonatige Erprobung sollen einerseits die technische Stabilität des Netzes nachgewiesen und organisatorische Regelungen erprobt werden. Auf der anderen Seite gilt es, Schwachstellen zu identifizieren und abzustellen.

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