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DRF: 2005 mehr Rettungseinsätze als je zuvor

30.01.2006, 10:12 Uhr

Foto: DRF

„Christoph 27“ am häufigsten im Einsatz

Im Jahr 2005 starteten die Piloten, Notärzte und Rettungsassistenten des Team DRF an Bord ihrer Hubschrauber und Ambulanzflugzeuge zu insgesamt 34.408 Rettungseinsätzen – 1.564 Einsätze mehr als noch im Jahr zuvor (Gesamteinsätze 2004: 32.844). Dabei wurden die Rettungskräfte des Team DRF zu 24.358 Notfällen alarmiert. An Bord speziell ausgestatteter Hubschrauber transportierten sie außerdem 9.165 Intensivpatienten von Klinik zu Klinik und holten mit Ambulanzflugzeugen 885 Patienten aus 100 Ländern zur medizinischen Behandlung in ihre Heimat zurück.

Allein in Deutschland flog das Team DRF im vergangenen Jahr 3.303 Herzinfarktpatienten, bei denen nach Einschätzung der Notärzte akute Lebensgefahr bestand. Darüber hinaus behandelten die medizinischen Teams 2.852 Schlaganfallpatienten und transportierten sie auf schnellstem Wege zur Behandlung in Spezialkliniken. Bei Unfällen – ob im Haushalt, bei der Arbeit oder im Verkehr – mussten 3.122 Patienten mit Schädel-Hirn-Verletzungen notärztlich behandelt und per Hubschrauber in geeignete Krankenhäuser transportiert werden.

Einsatzstärkster Rettungshubschrauber im deutschen Team DRF war „Christoph 27“, der im Großraum Nürnberg zur Rettung von Notfallpatienten im Einsatz ist (1.665 Einsätze). „Christoph Sachsen-Anhalt“ war mit 1.056 Einsätzen der bundesweit am häufigsten alarmierte Team-DRF-Intensivtransporthubschrauber. Er ist in Halle stationiert und rund um die Uhr einsatzbereit, um dringende Transporte von Intensivpatienten zwischen Kliniken durchzuführen.

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