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DRF erhält Zuschlag für "Christoph 37" Nordhausen

16.09.2005, 14:09 Uhr

Foto: DRF

Wechsel in der Luftrettung:

Am gestrigen 15. September hat das Thüringer Innenministerium als Träger der Luftrettung im Bundesland Thüringen die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. (DRF) mit der Fortsetzung des Luftrettungsdienstes am Stützpunkt "Christoph 37" in Nordhausen beauftragt. Dazu wurde ein entsprechender Vertrag durch beide Parteien unterzeichnet. Die RTH-Station am Südharzklinikum wurde ausgeschrieben, nachdem das Bundesministerium des Innern (BMI) den Abzug des dort stationierten Zivilschutzhubschraubers (ZSH) mit den Piloten der Bundespolizei-Fliegerstaffel (BPOLFLS) Mitte angekündigt hatte. Am 1. Juli 2006 wird die Einsatzmaschine des Bundes vom Typ BO 105 CBS-5 "Superfive" von einer hochmodernen EC 135 der DRF abgelöst werden.

Nach Lünen ist Nordhausen der zweite von insgesamt vier Luftrettungsstützpunkten, der im Rahmen einer Reduktion von ZSH an einen privaten Betreiber abgegeben wurde. Für die Luftrettungsstützpunkte "Christoph 5" in Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz) und "Christoph 36" in Magdeburg (Sachsen-Anhalt) stehen noch Vergabe-Entscheidungen aus - diese sollen aber auch bis zum 1. Juli 2006 an private Betreiber abgegeben werden. (H. Scholl)

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