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DRF Luftrettung erhält erweiterte Zulassung ihres Entwicklungsbetriebs

31.07.2009, 09:15 Uhr

Foto: DRF Luftrettung

Die DRF Luftrettung darf künftig größere technische Modifikationen und Reparaturen an allen europäisch zugelassenen Hubschraubertypen durchführen. Damit ist der Entwicklungsbetrieb der DRF Luftrettung nach EASA Part 21J berechtigt, so genannte ergänzende Musterzulassungen, Supplement Type Certificates, zu erwerben. Die Vorteile: mehr Flexibilität, geringere Kosten und kürzere Standzeiten der eigenen Hubschrauberflotte. Nicht zuletzt profitieren auch andere Hubschrauberbetreiber vom Know-how der DRF Luftrettung.

 

Die ersten von der EASA (European Aviation Safety Agency) für die DRF Luftrettung ausgestellten Supplement Type Certificates betrafen den Einbau eines Stimmenrekorders und eines Flugdatenschreibers in Hubschrauber des Typs BK 117. So konnten die Techniker diese umfangreichen Einrüstungsarbeiten in der Werft der DRF Luftrettung selbst durchführen. Bisher war in dem seit 2007 bestehenden Entwicklungsbetrieb die Durchführung von kleineren Modifikationen und kleineren Reparaturen möglich. Zum Leistungsumfang des Entwicklungsbetriebs der DRF Luftrettung gehören jetzt größere Änderungen an der Avionik, der Struktur des Luftfahrtgeräts, den elektrischen Systemen und der medizinischen Ausrüstung. Der umfangreiche Zulassungsprozess für die Erweiterung des Entwicklungsbetriebs dauerte rund ein Jahr und umfasste neben der Erstellung eines Handbuchs auch die Schulung der Mitarbeiter.

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