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DRF-Luftrettung startet mit neuem Hubschrauber zum Doppeleinsatz

13.02.2015, 09:32 Uhr

Foto: DRF-Luftrettung

Erster Luftrettungseinsatz für „Christoph München“

Gestern ist erstmals ein Hubschrauber der neuesten Generation, die EC 145 T2, in Deutschland zu einem Rettungseinsatz gestartet. Aufgrund einer Gehirnblutung musste ein 69-jähriger Mann zur lebensrettenden Operation in die Neurochirurgie des Klinikums Rechts der Isar nach München transportiert werden. Am Krankenhaus in Fürstenfeldbruck übernahm die medizinische Besatzung den Mann und bereitete ihn für den Transport mit dem Hubschrauber vor. Nach wenigen Flugminuten konnte die Crew der DRF-Luftrettung den Patienten den weiterbehandelnden Ärzten in München übergeben. Kurz darauf erfolgte die nächste Alarmierung: Bei einer 84-jährigen Frau bestand aufgrund einer schweren Rückenverletzung die Gefahr einer Querschnittslähmung. Zur weiteren Behandlung musste sie vom Krankenhaus in Freising in das spezialisierte Klinikum Rechts der Isar transportiert werden.

Mit rund 80 Gästen aus den Bereichen Politik, Medizin und Rettungsdienst war der neue rot-weiße Hubschrauber am Mittwoch im Rahmen einer Feierstunde an der Station München offiziell in Dienst gestellt worden. „Christoph München“, der mit zwei Piloten, einem Notarzt und einem Rettungsassistenten besetzte Hubschrauber der DRF-Luftrettung, wird für dringende Transporte von Intensivpatienten zwischen Kliniken eingesetzt. Bei Bedarf wird er auch in der Notfallrettung in München und den umliegenden Landkreisen alarmiert. Dazu ist er 24 Stunden täglich einsatzbereit und medizinisch als fliegende Intensivstation ausgestattet. Darüber hinaus wird „Christoph München“ zur Rettung von Notfallpatienten eingesetzt. Einsatzorte im Umkreis von 60 km erreicht er in maximal 15 Minuten.

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